04.April-2026 /P-headli.-cont.-red./480[163(38-22)]/CLA-316/05-2026

Ein Platz, zwei Hundesportvereine – und ein Kampf um Gerechtigkeit!
In Crivitz hat sich über mehrere Jahre hinweg ein Konflikt entwickelt, der weit über die Frage hinausgeht, welcher Hundesportverein welchen Platz nutzen darf. Was als einfache Verwaltungsangelegenheit begann, hat sich zu einem komplexen Geflecht aus politischen Entscheidungen, Machtstrukturen, persönlichen Verstrickungen, dem Umgang mit Kritik, fehlender Transparenz, widersprüchlichen Aussagen und wachsender Frustration unter den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Im Zentrum stehen zwei Vereine: der Hundesportverein Lewitzrand e.V. und der HSV Crivitz Eichholz e.V. Während letzterer den Hundesportplatz exklusiv nutzt, kämpft der Lewitzrand-Verein seit Jahren darum, diesen öffentlichen Grund der Stadt Crivitz wieder mitnutzen zu dürfen. Der Platz gehört der Stadt – doch faktisch ist er für einen Teil der Hundesportler verschlossen.

Der Hundesportplatz ist eine öffentliche Fläche der Stadt Crivitz. Dennoch wurde er über einen Pachtvertrag an den HSV Crivitz Eichholz e.V. vergeben. Besonders brisant: Der Vertrag enthält eine Klausel, nach der der Pächter anderen eine Mitnutzung erlauben kann – oder eben nicht. Genau diese Möglichkeit wird gegenüber dem Hundesportverein Lewitzrand e.V. bis heute nicht vollständig angewandt. Damit werden bis zu 60 % der Mitglieder des Hundesportverein Lewitzrand e.V. faktisch ausgeschlossen.
Wie alles begann: Ein neuer Pachtvertrag im Jahr 2023 – und eine folgenschwere Weichenstellung!
Über fast zwei Jahrzehnte hinweg gab es jedoch überhaupt keinen Pachtvertrag. Beide Vereine nutzten das Gelände gleichberechtigt, geduldet und ohne vertragliche Bindung. Es funktionierte – ohne Konflikte, ohne Exklusivrechte, ohne politische Eingriffe. Erst 2022 änderte sich das.
Ein weiterer Aspekt, der die Vorgeschichte besonders deutlich macht, wurde im Ausschuss für Kultur, Sport und Vereine am 11. Juli 2023 sichtbar. Dort erklärte Diana Rommel, Vorsitzende des Hundesportvereins Crivitz–Eichholz e.V. und zugleich sachkundige Einwohnerin der CWG- Faktion im Kulturausschuss, es sei für ihren Verein wichtig, „dass der Pachtvertrag weiterhin so Bestand haben sollte“. Diese Aussage wirkt vor dem Hintergrund der tatsächlichen Fakten bemerkenswert: Bis 2022 existierte überhaupt kein Pachtvertrag – beide Hundesportvereine nutzten das Gelände über viele Jahre hinweg lediglich geduldet und gleichberechtigt. Erst nachdem der Hundesportverein Lewitzrand e.V. im Februar 2022 einen Antrag auf faire Mitnutzung gestellt hatte, schloss die Stadt im April 2022 einen einseitigen, exklusiven und kostenlosen Pachtvertrag mit dem Verein von Frau Rommel ab. Dass sie im Ausschuss dennoch von einem „weiterhin bestehenden“ Vertrag sprach, zeigt, dass hier bereits früh ein Pflock eingeschlagen wurde: Es sollte deutlich gemacht werden, wer künftig bestimmen und wer ausgeschlossen sein sollte. In diesem Licht erscheint auch das energische Auftreten der HSV‑Vorsitzenden im Ausschuss weniger zufällig, sondern als Versuch, den neu gewonnenen Vorteil ihres Vereins politisch abzusichern und den Lewitzrand‑Verein dauerhaft auszuschließen.Damit lag ein klarer Interessenkonflikt vor: Eine Vertreterin des begünstigten Vereins wirkte aktiv an der politischen Entscheidung mit. Noch Ende 2023 wurde – getragen von der CWG Crivitz und der Fraktion DIE LINKE/Heine – entschieden, den Pachtvertrag ausschließlich mit dem HSV Crivitz Eichholz e.V. abzuschließen und den Hundesportverein Lewitzrand e.V. außen vor zu lassen.

Kurz vor der Kommunalwahl 2024: Ein Beschluss, der alles veränderte!
Besonders brisant wurde die Lage kurz vor der Kommunalwahl 2024. In dieser Phase (April 2024) fasste die damals von der mehrheitlich CWG- Crivitz und die LINKE/Heine geführten Stadtvertretung einen weiteren Beschluss im nichtöffentlichen Teil der Sitzung noch einmal ein Ergänzungsbeschluss: Unter der Beschlussnummer BV 1805/24 wurde – nur 13 Tage vor der Kommunalwahl und mitten in der laufenden Briefwahl – ein nichtöffentlicher Beschluss bekannt gemacht: Die Stadt beabsichtigt, eine Teilfläche von rund 7.200 Quadratmetern des Hundesportplatzes an den HSV Crivitz Eichholz e.V. zu verpachten und den bestehenden Vertrag entsprechend zu erweitern. In dieser Ergänzung wurde eine sogenannte Mitnutzungsklausel aufgenommen. Sie sah vor, dass der Pächter eine Mitnutzung erlauben kann – oder eben nicht.

Damit wurde die Entscheidungsmacht über die Nutzung einer öffentlichen Fläche faktisch in die Hände eines einzelnen Vereins gelegt. Für den Hundesportverein Lewitzrand e.V. bedeutete das: Er war weiterhin vollständig von der Nutzung ausgeschlossen, und seine Teilhabe hing nun nicht mehr von einem neutralen städtischen Verfahren ab, sondern vom Wohlwollen des konkurrierenden Hundesportvereins Crivitz-Eichholz e.V. Aus Sicht vieler Bürger war dies eine politische Weichenstellung zugunsten eines Vereins und zulasten eines anderen – mitten im Vorfeld einer Kommunalwahl, ohne öffentliche Debatte, ohne Transparenz und ohne Beteiligung der Bürger.

Erste Versuche, nach der Kommunalwahl im Dezember 2024 den Vertrag zu ändern – und ein abgeblockter Antrag der Opposition!
Am 9. Dezember 2024 stellte die CDU-Fraktion einen Antrag auf Kündigung des Pachtvertrags mit dem HSV Crivitz Eichholz e.V. Doch noch bevor der Antrag überhaupt inhaltlich beraten werden konnte, intervenierte der 1. stellvertretende Bürgermeister Markus Eichwitz – damals eine zentrale Figur der CWG Crivitz und seit März 2026 offiziell Landtagskandidat der SPD für die Landtagswahl im September 2026, mit dem programmatischen Anspruch „mehr Miteinander und Aufbruch im Land“. Seine Intervention stoppte jedoch jede inhaltliche Diskussion bereits im Ansatz und prägte den weiteren Verlauf der Sitzung maßgeblich – ein auffälliger Kontrast zu dem öffentlich formulierten Anspruch eines SPD‑Kandidaten auf „mehr Miteinander“. Er brachte einen Gegenantrag ein, den Tagesordnungspunkt ersatzlos zu streichen. Die CWG verfügte zu diesem Zeitpunkt über eine knappe Mehrheit – und nutzte sie, um jede Debatte über dieses Thema zu verhindern. Als Begründung wurde angeführt, die Kündigungsfrist sei sowieso abgelaufen. Weder wurde diese Frist benannt, noch wurde Einsicht in den Vertrag gewährt.

Der Fraktionsvorsitzende der CWG ‑ Crivitz, Andreas Rüß, kommentierte sinngemäß, andernfalls könne man „in Zukunft jeden Pachtvertrag kündigen“. Eine Bemerkung, die im Saal für sichtbare Irritation sorgte – nicht zuletzt, weil sie den Eindruck vermittelte, dass die Möglichkeit, einen Pachtvertrag zu kündigen, offenbar als überraschend neuartige Erkenntnis betrachtet wurde. Der Satz warf damit weniger juristische Fragen auf als vielmehr die, wie vertraut man tatsächlich mit den eigenen vertraglichen Grundlagen ist.
Ein Pachtvertrag, dessen Inhalt bis heute unter Verschluss gehalten wird – so sehr, dass selbst ordnungsgemäß gestellte IFG‑Anträge von Bürgern vom Amt Crivitz abgewehrt wurden. Ein Dokument, das offenbar so heikel ist, dass seine Veröffentlichung um jeden Preis verhindert werden soll. Je länger diese Geheimhaltung anhält, desto drängender wird die Frage: Was steht in diesem Vertrag, dass er der Öffentlichkeit nicht zugemutet werden darf? Endlich, der Beschluss zur Kündigung des Pachtvertrages – und seine Nicht-Umsetzung bis heute! Im Juni 2025 wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung erneut über den Vertrag beraten. Die CDU-Fraktion, die AfD-Stadtfraktion und das Bündnis für Crivitz (BfC) setzten sich durch: Der Vertrag soll gekündigt werden. Erst am 15. September 2025 wurde dieser Beschluss öffentlich bekannt gegeben. Doch dieser demokratische Mehrheitsbeschluss wurde bis April 2026 nicht umgesetzt. Stattdessen wurde verzögert, verwiesen, vertagt.

Die Bürgermeisterin verwies mehrfach auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, wenn Bürger nach dem Inhalt des Pachtvertrags fragten. Das Amt Crivitz verweigerte Einsichtnahme und berief sich ebenfalls auf Datenschutz. Gleichzeitig ist bekannt, dass die Kommunalaufsicht in anderen Fällen eine deutlich offenere Auslegung von Informationsrechten vertritt. Für viele Bürger entstand der Eindruck, dass Datenschutz hier eher als Schutzschild gegen Transparenz genutzt wird.
Im November 2025 – der Brandbrief des Hundesportvereins Lewitzrand e.V. an Herrn Eichwitz : „Es reicht“
Am 13. November 2025 zog der Hundesportverein Lewitzrand e.V. einen Schlussstrich unter die jahrelangen Vertröstungen. In einem Brandbrief an die Stadt und die Abgeordneten schrieb der Verein: „Es reicht – ignoriert zu werden. Es reicht – vertröstet zu werden. Es reicht – verwiesen zu werden. Es reicht – belogen zu werden. Es reicht – drittklassig behandelt zu werden.“ Der Verein machte deutlich, dass er Planungssicherheit braucht, um sein Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Er wies darauf hin, dass er bereits eine befristete Ausweichpachtung finanzieren müsse und die Kosten an die Stadt weiterreiche. Zugleich kündigte er an, bei weiterem Schweigen der Stadt die Kommunalaufsicht, den Bürgerbeauftragten und die Medien einzuschalten.
Der Brandbrief war ein Hilferuf – und eine klare Ansage: So kann es nicht weitergehen.


Die Sitzung vom 8. Dezember 2025: Ein Wendepunkt? Eher ein Abend, der vieles sichtbar machte!
In dieser angespannten Lage kam es am 8. 12. 2025 zur Stadtvertretersitzung. Der Saal war ungewöhnlich voll. Viele Bürger wollten wissen, wie es mit dem Hundesportplatz weitergeht. In der ersten Reihe saß auch die Vorstandsspitze der CWG Crivitz, Frau Christina Behrend, begleitet von weiteren CWG-Mitgliedern. Viele Bürger empfanden dies als sichtbare Machtdemonstration.
In der Einwohnerfragestunde ergriff der Vorstand des Hundesportverein Lewitzrand e.V. das Wort!
Ein Vorstandsmitglied Frau Heike Jarchow schilderte, dass ihr persönliches Profil auf der offiziellen Facebook-Seite der Stadt Crivitz blockiert worden sei. Sie wies darauf hin, dass es sich bei dieser Seite um den Auftritt einer kommunalen Behörde handelt, die dem Gebot der Neutralität und Gleichbehandlung unterliegt. Ihre Kommentare seien sachlich gewesen, weder beleidigend noch hetzerisch. Die Frage lautete: Wer hat die Blockierung veranlasst – und auf welcher Rechtsgrundlage? Die Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm (CWG-Crivitz) erklärte daraufhin, sie habe die Blockierung selbst veranlasst, weil die Antworten des Hundesportvereins aus ihrer Sicht „der Ehrung der Stadt nicht entsprochen“ hätten.

Für viele im Saal war das ein Schlüsselmoment: Eine Bürgerin wird auf einem offiziellen Kommunikationskanal der Stadt ausgeschlossen, nicht wegen unsachlicher Angriffe, sondern weil ihre kritische Rückmeldung offenbar nicht in das gewünschte Bild passte. An diesem Punkt stellt sich eine grundlegende Frage zur demokratischen Ordnung: Wer kontrolliert eigentlich die öffentlichen Kommunikationskanäle der Stadt Crivitz – die Bürgermeisterin, das höchste Organ der Stadt, also die Stadtvertretung, oder das Amt Crivitz als Verwaltungsträger? Es geht nicht um eine Formalität, sondern um die zentrale Frage, wem die digitale Öffentlichkeit der Stadt gehört und wer darüber entscheidet, welche Stimmen dort sichtbar bleiben dürfen.
In einer weiteren Frage wurde die Bürgermeisterin mit einer eigenen öffentlichen Aussage konfrontiert. Am 5. Dezember 2025 hatte sie auf der Facebook-Seite der Stadt geschrieben, dass auch der Hundesportverein Lewitzrand e.V. die Trainingsmöglichkeiten in der Goldberger Straße kostenlos nutzen dürfe. Das Vorstandsmitglied fragte, ob diese Aussage hier und heute verbindlich bestätigt werden könne – mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“. Die Antwort lautete: „Kann ich Ihnen nicht sagen.“ Damit blieb eine zentrale Frage unbeantwortet. Noch brisanter wurde es, als der Verein darauf hinwies, dass er die Bürgermeisterin bereits schriftlich aufgefordert habe, bestimmte Aussagen zu unterlassen, die nachweislich falsch seien. Trotz dieser Unterlassungsaufforderung seien die Aussagen wiederholt worden. Auf die Frage, wie dies mit den Pflichten des Amtes vereinbar sei, antwortete die Bürgermeisterin: „Dazu werde ich Ihnen hier weiter keine Antwort geben.“ Die Stimmung im Saal wurde zunehmend angespannter. Viele Bürger hatten den Eindruck, dass kritische Fragen nicht beantwortet, sondern abgewehrt wurden.
Die Lage des Vereins: Mitgliederverlust und Existenzangst!
Der Hundesportverein Lewitzrand e.V. machte in der Sitzung deutlich, wie dramatisch die Situation für ihn ist. Nach eigenen Angaben sind bis zu 60 Prozent der Mitglieder direkt von dem Nutzungsverbot betroffen, ein Viertel der Mitglieder sei bereits ausgetreten. Ohne Zugang zu einem geeigneten Trainingsplatz ist ein Hundesportverein auf Dauer kaum überlebensfähig. Der Verein hatte sich über Monate hinweg sachlich, höflich und regelkonform verhalten – doch seine Lage verschlechterte sich weiter.
Als der Verein darauf hinwies, dass die Stadtvertretung bereits im Juni 2025 die Kündigung des Pachtvertrags beschlossen habe, erklärte die Bürgermeisterin, die Kündigung sei „nicht ihre Aufgabe“. Diese Aussage löste heftige lautstarke Reaktionen aus den Reihen der Opposition aus. Vertreter der CDU erinnerten die Bürgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm (CWG-Crivitz) daran, dass die Bürgermeisterin als Spitze der Verwaltung Beschlüsse der Stadtvertretung umzusetzen habe. Es entwickelte sich eine lautstarke Diskussion über Zuständigkeiten, alte Verträge und angebliche Hürden.

Das Amt Crivitz und die Frage nach Bürgernähe!
Ein weiterer Moment, der vielen im Saal im Gedächtnis blieb, ereignete sich, als Bürger wissen wollten, wann endlich ein Gespräch mit dem Amt Crivitz über den seit Jahren umstrittenen Pachtvertrag möglich sei. Der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Herr Michael Rachau, war anwesend – und verwies knapp darauf, die Sprechzeiten seien „unten angebracht“. Der Satz stand im Raum wie eine kalte Wand. Das sehr hörbare Raunen zeigte, wie diese Antwort wirkte: als Abwehrhaltung in einer Situation, in der Bürger seit Jahren um Transparenz kämpfen. Statt eines Gesprächsangebots oder eines Hinweises auf ein Verfahren blieb ein formaler Verweis – und das in einer Angelegenheit, in der Bürger seit Jahren um Transparenz kämpfen.
Wiederkehrende Muster im Umgang mit Bürgern!
Die Reaktionen im Saal kamen nicht aus dem Nichts. Viele Bürger berichten seit Jahren von immer gleichen Mustern der CWG – Crivitz als Fraktion auf Stadtvertretersitzungen und CWG – dominierenden Ausschüssen im politischen Alltag der Stadt:
- Unterbrechen von Bürgern in der Einwohnerfragestunde
- Abwürgen kritischer Fragen, bevor sie vollständig gestellt sind
- Diskreditierung von Fragestellern, teils durch abwertende Bemerkungen und Beleidigungen
- Hinweise, man dürfe „nur Fragen stellen“
- Bereinigung von Protokollen, bei denen Wortmeldungen später nicht mehr auftauchen oder entstellt waren
- Verlagerung wichtiger Entscheidungen in den nichtöffentlichen Sitzungsteil
- Verweis auf Datenschutz als universeller Schutzschild gegen Einsicht in Unterlagen
Ein Muster wird sichtbar: Blockade, Abwehr, Verschleierung
Auch das Verhalten einzelner Akteure der CWG – Crivitz hat Spuren hinterlassen. Aus Protokollen und Berichten geht hervor, dass Alexander Gamm (sachkundiger Einwohner – CWG – Fraktion- in Facebook auch als Paul Hermann unterwegs) der Ehemann der Bürgermeisterin, mehrere Bürger in Sitzungen wiederholt scharf angegangen haben soll – teils bis an die Grenze des Zumutbaren. In der Sitzung am 8. Dezember 2025 blieb er zunächst zurückhaltend, fiel später jedoch bei einem anderen Tagesordnungspunkt durch eine obszöne Geste („Stinkefinger“) auf. Solche Vorfälle verstärken den Eindruck einer politischen Kultur, in der Bürgerbeteiligung nicht als Chance, sondern als Störung wahrgenommen wird.
Fazit:
Ein Konflikt, der weit über den Hundesport hinausgeht!
Der Konflikt um den Hundesportplatz in Crivitz zeigt, wie weit politische Entscheidungen, Verwaltungsabläufe und Bürgererwartungen auseinanderliegen können. Über Jahre hinweg blieben zentrale Fragen ungeklärt: Warum wurde ein öffentlicher Platz exklusiv vergeben? Warum blieb ein Pachtvertrag unter Verschluss? Und warum wurde ein demokratischer Kündigungsbeschluss nicht umgesetzt? Für den Hundesportverein Lewitzrand e.V. hatte dies konkrete Folgen – Mitgliederverlust, fehlende Trainingsmöglichkeiten und eine unklare Zukunft. Für viele Bürger entstand der Eindruck, dass Transparenz, Verlässlichkeit und Bürgernähe nicht immer mit dem tatsächlichen Verwaltungshandeln übereinstimmen.
Der Fall zeigt: Es geht längst nicht mehr nur um Hundesport, sondern um Vertrauen in kommunale Prozesse und die Frage, wie offen und nachvollziehbar Entscheidungen in Crivitz getroffen werden. Viele hoffen, dass dieser Konflikt ein Weckruf ist – und dass Crivitz wieder ein Ort wird, an dem Bürgerfragen nicht als Störung empfunden werden, sondern als Teil einer lebendigen, funktionierenden Demokratie.






































































































































































































































































































































































































































































































































