⭐Offener Brief an Frau Christine Klingohr, SPD‑Landtagskandidatin im Wahlkreis Crivitz und Vorsitzende des Haushalts‑, Finanz‑ und Beteiligungsausschusses im Landkreis Ludwigslust‑Parchim

15.Mai-2026 /P-headli.-cont.-red./484[163(38-22)]/CLA-320/09-2026

Dieses Schild spricht für sich. Es steht für das, was viele Bürger längst spüren: Pflegeplätze sind wichtig – aber sie ersetzen keine Notaufnahme.Der folgende offene Brief richtet sich an Frau Christine Klingohr, SPD‑Landtagskandidatin im Wahlkreis Crivitz und Vorsitzende des Haushalts‑, Finanz‑ und Beteiligungsausschusses im Landkreis Ludwigslust‑Parchim.
Er greift ein Thema auf, zu dem uns zahlreiche Zuschriften und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft erreicht haben – ein Thema, das viele Menschen bewegt und das wir deshalb öffentlich aufgreifen. Dieser Brief beschreibt, warum die aktuelle Entwicklung mehr Fragen als Antworten hinterlässt – und warum es jetzt um Verantwortung, Ehrlichkeit und die Menschen geht, die hier in Crivitz und Umgebung leben und arbeiten.
👉 Lesen Sie den vollständigen offenen Brief unten.


⭐ Der offene Brief

Sehr geehrte Frau Klingohr,


Sie haben sich in Ihrer Funktion als SPD‑Landtagskandidatin im Wahlkreis Crivitz zu den aktuellen Entwicklungen am LUP‑Klinikum geäußert. Ihre Stellungnahme hat viele Menschen erreicht – und ebenso viele Fragen offengelassen. Gerade deshalb ist es wichtig, einige Punkte klar anzusprechen und die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger deutlich zu machen.

Viele Zuschriften, Gespräche und Rückmeldungen von Bürgern zeigen: Die Menschen in Crivitz sind verunsichert. Sie fragen sich, was aus ihrer medizinischen Versorgung wird – und warum zentrale Strukturen verschwinden, ohne dass nachvollziehbare Antworten gegeben werden.

Die geplante Kurzzeitpflege ist zweifellos ein wichtiges Angebot für Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt und für pflegende Angehörige. Niemand stellt den Wert dieses Projekts infrage.
Doch ebenso klar ist:
Diese Investition beantwortet nicht die Fragen, die die Menschen in Crivitz seit Monaten bewegen – und sie löst kein einziges der strukturellen Probleme, die zur aktuellen Situation geführt haben.

Denn so bedeutsam Kurzzeitpflegeplätze auch sind: Sie ersetzen keine Notaufnahme, keine Diagnostik und keine Endoskopie.
Und sie ersetzen nicht die Notfall‑ und Grundversorgung, die Crivitz als Grundzentrum für über 5.000 Einwohner und wöchentlich mehr als 6.500 Einpendler dringend benötigt. Die Realität ist, dass die Erstversorgung im Notfall nicht mehr in Crivitz stattfindet, sondern in Parchim, Schwerin, Ludwigslust oder Hagenow – eine Tatsache, die die Menschen täglich spüren. Im Sinne der Glaubwürdigkeit wäre es hilfreich, zunächst die ganz praktischen Fragen zu klären – etwa die ausstehenden Schichtzuschläge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vergangenen Wochen. Eine funktionierende Versorgung beginnt nicht mit großen Worten, sondern damit, dass diejenigen, die sie tragen, korrekt und pünktlich bezahlt werden.

Ihre Formulierung, Veränderungen lösten „nicht nur Hoffnung, sondern auch Sorgen“ aus, klingt freundlich – aber sie bleibt abstrakt. Für viele Bürger wirkt sie wie ein Satz aus einem psychologischen Ratgeber, nicht wie eine Antwort auf die Frage, wie eine Region im Ernstfall medizinisch abgesichert sein soll.(Randbemerkung: Vielleicht stammt dieser Satz aus demselben Coaching‑Repertoire, mit dem die Belegschaft monatelang „gestärkt“ werden sollte – ein Programm, dessen Stil Sie vermutlich besser kennen als jeder andere.)
Doch die Sorgen der Menschen sind nicht emotionaler Natur, sondern strukturell: Sie fragen nicht nach Hoffnung, sondern nach Versorgung. Und diese Versorgung ist in zentralen Bereichen schlicht nicht mehr vorhanden.

In diesem Zusammenhang ist auch der Hinweis auf „neue Wege“ erklärungsbedürftig. Neue Wege sind sinnvoll – aber nur, wenn sie Versorgung verbessern, nicht abbauen. Eine Notaufnahme zu schließen und später Kurzzeitpflege zu eröffnen, ist kein „neuer Weg“, sondern eine Verschiebung von Verantwortung. Versorgung wird nicht gesichert, indem man zentrale Strukturen entfernt, sondern indem man sie erhält, stärkt und transparent weiterentwickelt.

Auch die Situation der Beschäftigten lässt sich nicht mit allgemeinen Hinweisen auf „Veränderungen“ erklären. Über Jahre hinweg wurde von schwieriger Arbeitsatmosphäre, mangelnder Kommunikation, Druck und hoher Fluktuation berichtet. Für die Qualität der Arbeitsatmosphäre und die Stabilität der Personalbindung trägt nicht das Personal Verantwortung, sondern das Management. Nach arbeitsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ist sie verpflichtet, durch klare Führungsstrukturen, transparente Kommunikation und eine funktionierende Personalentwicklung ein Umfeld zu schaffen, das Motivation, Gesundheit und Verbleib der Beschäftigten fördert. Werden diese Grundlagen vernachlässigt, entstehen Belastung, Unsicherheit und hohe Fluktuation – nicht durch individuelles Fehlverhalten, sondern durch strukturelle Führungsdefizite. Diese Ursachenforschung wurde nie transparent betrieben, nie politisch eingefordert und nie öffentlich beantwortet.

Dass viele Ärztinnen und Ärzte das Haus verlassen haben, ist kein Zufall – und auch kein Thema, das man im Wahlkampf gern anspricht. Aber es bleibt ein wesentlicher Teil der Wahrheit.

Ebenso ungeklärt ist die Frage, was aus den Investitionsmitteln geworden ist, die beim Übergang zur Rekommunalisierung angekündigt wurden. Insbesondere die für den Ausbau der Notaufnahme vorgesehenen und beantragten Mittel werfen bis heute erhebliche Fragen auf. Die Menschen in Crivitz möchten nachvollziehen können, warum eine Notaufnahme geschlossen wurde, obwohl zweckgebundene Gelder für ihre Modernisierung und Erweiterung zugesagt waren – und weshalb bis heute nicht transparent dargelegt wurde, wie diese Mittel verwendet oder umgewidmet wurden. Diese Fragen stehen seit Jahren im Raum, sie betreffen öffentliche Gelder und damit öffentliche Verantwortung – und dennoch wurden sie bis heute nicht beantwortet.

Es ist gut, dass der Standort des Krankenhauses in Crivitz als Arbeitgeber erhalten bleibt.
Aber ebenso wichtig ist die Ehrlichkeit gegenüber den Menschen:
Eine Notaufnahme lässt sich nicht durch positive Worte zurückholen. Eine Diagnostik entsteht nicht durch Wahlkampfenergie. Eine Endoskopie kehrt nicht durch politische Hoffnung zurück. Pflegeplätze sind wichtig – aber sie ersetzen keine medizinischen Strukturen, die für die Sicherheit einer ganzen Region unverzichtbar sind.

Crivitz braucht Perspektiven – und vor allem Gewissheit. Gewissheit, dass Kinder, ältere Menschen und Familien hier wieder eine verlässliche medizinische Erstversorgung finden können. Eine Notaufnahme ist kein Luxus, sondern ein Grundpfeiler der Versorgung des ländlichen Raums in Mecklenburg‑Vorpommern. Allein die Tatsache, dass man sie von heute auf morgen verlegt und damit für Crivitz begräbt, ist keine Lösung – sondern ein Rückschritt.
Wie bei der Rekommunalisierung muss auch jetzt der Weg geschaffen werden, die Möglichkeit zur Wiedereröffnung der Notaufnahme zu prüfen und politisch zu ermöglichen. Die Menschen brauchen keine Beruhigungssätze, sondern konkrete Schritte für die Zukunft.

Nur wer die Realität anerkennt, kann Lösungen entwickeln.
Und die Realität ist: Die Region hat nicht zu viel Sorge, sondern zu wenig gesicherte Notfall‑ und Grundversorgung.

Mit freundlichen Grüßen
Das Redaktionsteam

⭐Crivitz verliert seine Medizin – Stück für Stück, Entscheidung für Entscheidung!

13.Mai-2026 /P-headli.-cont.-red./483[163(38-22)]/CLA-319/08-2026

In Crivitz ist in den vergangenen Monaten etwas geschehen, das weit über eine gewöhnliche Umstrukturierung hinausgeht. Was offiziell als „Anpassung an die Krankenhausreform“ bezeichnet wurde, hat sich Schritt für Schritt zu einem tiefgreifenden Einschnitt in die medizinische Versorgung einer ganzen Region entwickelt. Die Schließung der Notaufnahme, der Chirurgie und der Orthopädie zum 1. April 2026 war dabei nur der sichtbarste Teil eines Prozesses, der im Hintergrund schon lange vorbereitet wurde – und dessen Folgen die Menschen in Crivitz und Umgebung nun täglich spüren.Die Demonstration am 26. April, zu der die Bürgerinitiative „Rettet unser Crivitzer Krankenhaus“ aufgerufen hatte, war Ausdruck dieser wachsenden Verunsicherung. Rund 80 Bürger und Beschäftigte standen an diesem Nachmittag vor dem Krankenhaus und stellten Fragen, die seit Monaten unbeantwortet geblieben waren: Was wurde aus den zugesagten Investitionsgeldern? Warum wurden Abteilungen geschlossen, die noch vor wenigen Jahren als modernisierungswürdig galten? Warum wurden Mitarbeiter versetzt, ohne dass es einen klaren Zukunftsplan gab? Ein Sozialplan für die Mitarbeiter existiert – aber er wurde erst hastig im Nachhinein nachgereicht! Und warum wurde die Bevölkerung erst informiert, als die Entscheidungen längst gefallen waren?

Der NDR berichtete ausführlich über die Demonstration – und zeichnete ein Bild, das weit über die offiziellen Stellungnahmen hinausging. Beschäftigte sprachen von Überrumpelung, mangelnder Kommunikation und einer Stimmung, die sie „so noch nie erlebt“ hätten. Eine Mitarbeiterin berichtete von Angst vor Kündigungen, von Einschüchterung und von einer Atmosphäre, in der Widerspruch unerwünscht sei. Zudem wurde über politische Einflussnahme im Vorfeld der Demonstration berichtet – über Versuche, die Kundgebung abzuschwächen, zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Doch all das fand auf der Demonstration selbst kaum Raum. Obwohl die Bürgerinitiative ausdrücklich darum gebeten hatte, die Veranstaltung parteifrei zu halten, erschienen Vertreter aus Landtag und Kreistag – SPD, LINKE, Grüne. Es gab viele Worte, viele Bekenntnisse, viele vertraute Formulierungen: Man müsse, man solle, man wolle. Doch konkrete Antworten blieben aus. Die zentrale Frage – warum Crivitz keine Notaufnahme mehr hat – wurde nicht beantwortet. Die Sorgen der Beschäftigten wurden wenig aufgegriffen. Die Hintergründe, die der NDR offenlegte, blieben unerwähnt. Die Bürgerinitiative und die Mitarbeiter, die diese Demonstration getragen hatten, rückten in den Hintergrund, während politische Akteure sich massiv in den Vordergrund stellten.

Besonders deutlich wird diese Diskrepanz in der öffentlichen Haltung einzelner politischer Vertreter. So schrieb vor der Demo die Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – FREIE WÄHLER im Kreistag Ludwigslust‑Parchim, Frau Seemann‑Kaatz, in den sozialen Medien, die Umstrukturierung des Crivitzer Hauses sei „alternativlos“ und das Krankenhaus müsse die Veränderungen annehmen, damit es nicht geschlossen werde. Sie verband dies mit der Hoffnung, die Menschen in Crivitz würden den geplanten Weg mitgehen und dem wunderschön gelegenen, familiären Krankenhaus“ trotz der Änderungen eine Chance geben.

Für viele Bürger vor Ort wirkt eine solche Darstellung jedoch wie aus einer anderen Welt. Während sie den Verlust der Notaufnahme, die Schließung ganzer Abteilungen, Versetzungen von Beschäftigten und nun auch die Abwanderung der Endoskopie erleben, erscheint die Rede von einer alternativlosen, quasi schicksalhaften Umstrukturierung als fern ihrer Lebenswirklichkeit. Wo politisch von Chancen gesprochen wird, sehen die Menschen vor Ort vor allem eines: weniger Versorgung, längere Wege und eine wachsende Unsicherheit.

Noch schwerer wiegt diese Entwicklung, wenn man die besondere Rolle Crivitz’ in der Region betrachtet. Als Grundzentrum trägt die Stadt seit Jahrzehnten Verantwortung für eine Fläche, die weit über die eigenen Einwohner hinausreicht. Mit über 5.000 Einwohnern, wöchentlich rund 6.500 Einpendlern und einer stetig alternden Bevölkerung ist Crivitz auf eine stabile, wohnortnahe medizinische Versorgung angewiesen. Gerade ältere Menschen, Familien und Pendler sind auf kurze Wege, schnelle Erreichbarkeit und verlässliche Strukturen angewiesen. Jede Verlagerung, jede Schließung, jede Einschränkung trifft sie doppelt – weil Mobilität abnimmt, Wege länger werden und die Belastungen im Alltag steigen. Hinzu kommt die Bedeutung Crivitz’ als Tourismusort. Eine Region, die Gäste anzieht, braucht Sicherheit und medizinische Erreichbarkeit. Wenn aber zentrale Leistungen verschwinden, verliert nicht nur die Bevölkerung an Versorgung – auch der Tourismus verliert an Attraktivität und Vertrauen. Damit wird deutlich: Die aktuelle Entwicklung betrifft nicht nur ein Krankenhaus, sondern die Zukunftsfähigkeit eines gesamten Raumes. Was hier zurückgebaut wird, sind nicht einzelne Angebote, sondern die Grundlagen eines funktionierenden Grundzentrums der Entwicklung.

Und nun, nur wenige Wochen später, gibt es neue Entwicklungen, die das Bild weiter verschärfen. In der öffentlichen Sitzung des Haushalts‑, Finanz‑ und Beteiligungsausschusses des Kreistages LUP am 11. Mai 2026 wurde bekannt, dass das Darm‑Diagnosegerät, das derzeit noch in Crivitz steht, keine Kassenzulassung hat und in eine andere LUP‑Klinik nach Ludwigslust verlegt werden soll. Damit verliert Crivitz eine weitere diagnostische Kernleistung – ein weiterer Baustein der Grundversorgung, der still und leise verschwindet. Noch gravierender ist die zweite Information: Für das Krankenhaus Crivitz sind 1,6 Millionen Euro für Umbau und Renovierung eingeplant. Was zunächst positiv klingt, bedeutet in der Realität eine sechs‑ bis achtmonatige Teilschließung noch in diesem Jahr. In einer Phase, in der die Versorgung ohnehin geschwächt ist, in der Abteilungen geschlossen wurden, Mitarbeiter versetzt wurden und die Bevölkerung verunsichert ist, wird Crivitz erneut über Monate hinweg eingeschränkt sein. All diese Entwicklungen ergeben ein Gesamtbild, das man nüchtern betrachten muss: Crivitz verliert Schritt für Schritt seine Rolle als Grundzentrum der medizinischen Versorgung. Leistungen werden verlagert. Diagnostik verschwindet. Abteilungen schließen. Mitarbeiter gehen. Die Wege werden länger. Die Unsicherheit wächst. Und die Kommunikation bleibt hinter dem zurück, was die Menschen vor Ort erwarten dürfen.

Es geht hier nicht um Parteipolitik. Es geht nicht um Schuldzuweisungen. Es geht um die Frage, wie eine Region mit über 5.000 Einwohnern und wöchentlich 6.500 Einpendlern künftig medizinisch versorgt werden soll. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass in Crivitz durchaus gesprochen wurde – auf der Demonstration, in politischen Stellungnahmen und in Ausschusssitzungen. Doch so viele Worte gefallen sind, so wenig haben sie den Kern der Entwicklung berührt. Die Schließung der Notaufnahme, die Verlagerung ganzer Abteilungen, die Abwanderung der Endoskopie und nun eine monatelange Teilschließung wegen Umbau – all das bleibt der zentrale Punkt, zu dem es bis heute keine Antworten gibt, die den Menschen vor Ort Sicherheit vermitteln.

Die Notaufnahme war über Jahrzehnte das Herzstück der medizinischen Erreichbarkeit in Crivitz. Ihr Wegfall hat nicht nur eine Tür geschlossen, sondern ein Gefühl von Schutz und Nähe verloren gehen lassen. Wenn nun weitere Leistungen abwandern und das Haus über Monate hinweg nur eingeschränkt arbeiten kann, entsteht für viele Bürger der Eindruck, dass hier nicht modernisiert, sondern schrittweise zurückgebaut wird – und dass die Region in eine medizinische Unsicherheit hineingleitet, die niemand offen anspricht.

Die Demonstration hat gezeigt, wie groß die Sorge ist. Doch sie hat auch gezeigt, wie weit die Wahrnehmung der Menschen von den politischen Erklärungen entfernt liegt. Während Beschäftigte von Überrumpelung, Belastung und Unsicherheit berichten, wird öffentlich von „Reformschritten“ gesprochen. Während Bürger um die Zukunft ihres Krankenhauses ringen, wird über Strukturprozesse diskutiert. Und während die Region versucht, die Folgen der geschlossenen Notaufnahme zu verstehen, werden im Hintergrund weitere Entscheidungen getroffen, die die Versorgung weiter ausdünnen.

Crivitz steht damit nicht nur vor organisatorischen Veränderungen, sondern vor einer grundlegenden Verschiebung seiner medizinischen Rolle. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob gesprochen wurde – gesprochen wurde viel. Die Frage lautet, ob die gegebenen Antworten den tatsächlichen Entwicklungen gerecht werden. Und ob die Menschen in Crivitz überhaupt noch erkennen können, wohin dieser Weg führt, wenn die sichtbarsten Zeichen – die Notaufnahme, die Diagnostik, die Abteilungen – bereits verschwunden sind oder bald verschwinden sollen.

Fazit:

Die Stadt Crivitz: Ein Grundzentrum, das man nicht grundversorgt!

08.April-2026 /P-headli.-cont.-red./480[163(38-22)]/CLA-316/05-2026

Seit dem 1. April 2026 steht Crivitz ohne Notaufnahme, Orthopädie und Unfallchirurgie da, und dieser Moment markiert weit mehr als eine strukturelle Veränderung im Klinikverbund; er markiert einen tiefen Einschnitt in das Sicherheitsgefühl einer ganzen Region. Noch gravierender wird dieser Einschnitt, wenn man berücksichtigt, dass der Krankenhausplan Mecklenburg‑Vorpommern (Stand Juni 2025) Crivitz bereits nicht mehr als vollwertigen Akutstandort führt, sondern als kleines Haus mit nur 80 Betten, davon 42 Innere Medizin, 22 Orthopädie/Unfallchirurgie, 10 Chirurgie und lediglich 7 ITS/IMC‑Betten. Eine eigenständige, dauerhaft gesicherte Notaufnahme ist im Plan nicht mehr vorgesehen.

Aktuelle Bekanntmachung am Eingang des Krankenhauses

Die Schließung trifft ein Grundzentrum der Entwicklung, einen Ort, der laut Landes- und Regionalplanung eine zentrale Versorgungsfunktion trägt, täglich von rund 6.000 Einpendlern aus dem Umland genutzt wird und in dem etwa 5.000 Menschen leben. Gerade deshalb stellt sich die Frage, wie es möglich ist, dass ein solcher Standort plötzlich ohne eine rund um die Uhr erreichbare Notfallversorgung bleibt. Und diese Frage wird umso drängender, weil Crivitz noch vor wenigen Jahren als zu sichernder, auszubauender und modernisierungswürdiger Standort beschrieben wurde – mit Millioneninvestitionen, mit Landesmitteln, mit konkreten Ausbauplänen für genau jene Notaufnahme, die nun geschlossen wurde.

Der Krankenhausplan selbst enthält zudem eine Formulierung, die heute wie eine Vorankündigung wirkt: „Die Umstrukturierung kleiner, für die stationäre Akutversorgung nicht mehr benötigter Krankenhausstandorte in ambulant ausgerichtete Gesundheitszentren kann unterstützt werden.“ Genau diese Entwicklung trifft nun Crivitz – und sie trifft es mitten ins Herz seiner regionalen Bedeutung.

Die Rekommunalisierung des Krankenhauses am Crivitzer See im Jahr 2021 war ein politisch bedeutsamer Schritt, getragen vom Landkreis Ludwigslust‑Parchim, der Verantwortung übernahm, Stabilität versprach und Modernisierung ankündigte. Im Wirtschaftsplan 2022 wurde das Krankenhaus als Haus der Grund- und Regelversorgung beschrieben, mit einer Notaufnahme, die nicht nur erhalten, sondern erweitert werden sollte. Für die bauliche Erweiterung der Notaufnahme waren bereits Planungsmittel eingestellt, die Maßnahme sollte vollständig aus Landesmitteln finanziert werden. Allein für die Digitalisierung der Notaufnahme wurden 250.000 Euro veranschlagt, darunter die telemedizinische Anbindung an den Rettungsdienst, die Integration digitaler Vorabinformationen in das Krankenhausinformationssystem und die Meldung verfügbarer Kapazitäten.

Für die digitale Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen waren weitere 450.000 Euro vorgesehen, einschließlich mobiler digitaler Visiten und sprachbasierter Dokumentation. Für die telemedizinische Vernetzung mit ambulanten Einrichtungen, die Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die teleradiologische Kooperation waren 150.000 Euro eingeplant. Für die Verbesserung der Informationssicherheit und Cybersicherheit waren 350.000 Euro vorgesehen. Für die Aufrüstung von Patientenzimmern im Falle epidemischer Lagen waren 200.000 Euro eingeplant.

Insgesamt ergab sich allein für die Digitalisierung ein Investitionsvolumen von 1,4 Millionen Euro, das ausdrücklich auch die Notaufnahme betraf.

Die ehemalige Notaufnahme

Zusätzlich waren 242.000 Euro für bauliche Instandhaltung, 199.000 Euro für die Wartung der Medizintechnik, 100.000 Euro für EDV‑Umstrukturierung, 150.000 Euro für Planungsleistungen nicht förderfähiger Bereiche und 3,225 Millionen Euro für Gesamtinvestitionen im Jahr 2022 vorgesehen. Nichts deutete darauf hin, dass dieser Bereich nur wenige Jahre später geschlossen werden würde.

Doch während diese Pläne noch auf dem Papier standen, veränderte sich im Hintergrund die strategische Ausrichtung. Mit der Gründung der LUP‑Kliniken gGmbH Ende 2022 und der Einbindung der Standorte Hagenow, Ludwigslust und Crivitz in einen gemeinsamen Verbund verschoben sich die Schwerpunkte. Hagenow wurde zum orthopädischen Zentrum, Ludwigslust zum chirurgischen Schwerpunkt – und Crivitz sollte sich auf Innere Medizin und Geriatrie konzentrieren. Die chirurgischen Strukturen, die für eine Notaufnahme unverzichtbar sind, wurden abgebaut. Und ohne Chirurgie keine Notaufnahme – ein Zusammenhang, der in der späteren Pressemitteilung nur am Rande erwähnt wird, aber entscheidend ist.

Der Krankenhausplan 2025 bestätigt diese Entwicklung zusätzlich:

Ludwigslust wird mit 325 Betten, eigener Pädiatrie, Geburtshilfe und 25 Intensivbetten als zentraler Schwerpunktstandort geführt.

Plau am See wird mit 204 Betten, starker Neurochirurgie, Neurologie und 42 Intensivbetten als überregionaler Versorger ausgewiesen.

Leezen wird als reines Frühreha‑ und Intensivzentrum mit 122 IMC/ITS‑Betten beschrieben.

Crivitz hingegen nimmt im Plan klar die Rolle eines kleineren Ergänzungsstandortes ein.

Am 10. März 2026 wurde schließlich öffentlich, was sich intern längst abgezeichnet hatte: Die Notaufnahm, Orthopädie und Unfallchirurgie in Crivitz wird zum 1. April 2026 geschlossen. Der Standort Crivitz soll künftig als spezialisiertes Zentrum für Innere Medizin und Geriatrie (Altersmedizin) ausgebaut werden, um auf den steigenden Bedarf in diesem Bereich zu reagieren. Die Begründungen lauteten: strategische Neuausrichtung, Personalmangel, Krankenhausreform, demografische Entwicklung. Doch diese Begründungen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Wie kann es sein, dass ein Standort, für den allein im Jahr 2022 Investitionen von über 3,2 Millionen Euro vorgesehen waren, wenige Jahre später in seiner Akutversorgung beschnitten wird?

Warum wurden 1,4 Millionen Euro für Digitalisierung, darunter explizit für die Notaufnahme, eingeplant, wenn diese Notaufnahme später nicht mehr betrieben werden sollte?

Warum wurden bauliche Erweiterungen geplant, Landesmittel zugesagt und Planungsleistungen ausgeschrieben, wenn die Notaufnahme nur vier Jahre später geschlossen wird?

Warum wurde die Bevölkerung nicht frühzeitig informiert? Warum wurde Crivitz nicht als Level‑II‑Standort eingestuft, obwohl es als Grundzentrum eine zentrale Rolle spielt? Wie passt die Schließung der Notaufnahme, Orthopädie und Unfallchirurgie zur Landesraumplanung, die Crivitz ausdrücklich als Entwicklungszentrum definiert? Und wie soll die wohnortnahe Versorgung künftig aussehen, wenn die Wege im Notfall länger werden und Rettungsdienste weitere Strecken zurücklegen müssen?

Vor allem aber: Wie passt diese Schließung zu einem Krankenhausplan, der offiziell eine „flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum“ verspricht, gleichzeitig aber strukturelle Konzentration und die Aufgabe kleiner Akutabteilungen ausdrücklich ermöglicht?

Genau an dieser Stelle beginnt die politische Dimension, die viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt – nicht als Bewertung einzelner Personen, sondern als Frage nach Verantwortung. Denn Entscheidungen dieser Tragweite entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie werden begleitet, beraten, kontrolliert und politisch getragen. In den Aufsichtsgremien der Ludwigslust‑Parchimer Kliniken gGmbH sitzen Menschen, die Verantwortung tragen, die Entwicklungen kennen, die Informationen erhalten und die – gerade jetzt, wenige Monate vor der Landtagswahl im September 2026 – erklären müssen, wie es zu dieser Situation kommen konnte.

Bürgerinnen und Bürger dürfen fragen, welche Rolle die Aufsichtsräte gespielt haben, welche Informationen ihnen vorlagen, welche Entscheidungen sie mitgetragen haben und warum die Schließung der Notaufnahme nicht früher öffentlich diskutiert wurde.

Der Krankenhausplan 2025 und die Folgen: Wie Crivitz zum Ergänzungsstandort wurde!

Sie dürfen fragen, wie die Landtagskandidierenden aus der Region die Zukunft der medizinischen Versorgung in Crivitz einschätzen und welche Positionen sie vertreten.

Sie dürfen fragen, warum ein Grundzentrum ohne Notaufnahme, Orthopädie und Unfallchirurgie bleibt, obwohl die Krankenhausreform eigentlich vorsieht, zentrale Standorte zu stärken.

Sie dürfen fragen, warum die Auslastung der Notaufnahme über Jahre hinweg stabil war, aber dennoch keine Zukunft hatte.

Sie dürfen fragen, warum Millionen in Planungen flossen, die später nicht umgesetzt wurden. Und sie dürfen fragen, warum die Bevölkerung erst dann informiert wurde, als die Entscheidung bereits gefallen war.

Vor einer Landtagswahl sind das keine kleinen Fragen. Es geht nicht um Parteipolitik, sondern um konkrete Lebensrealität: Wie lange dauert es, bis der Rettungswagen kommt. Wie weit ist es bis zur nächsten Notaufnahme. Was passiert im Ernstfall. Wer trägt Verantwortung für die Entwicklung der letzten Jahre.

Wer hat welche Entscheidungen begleitet. Wer hat welche Informationen gehabt. Und wer ist bereit, diese Fragen offen zu beantworten. Die Schließung der Notaufnahme ist ein Fakt – aber die Verantwortung, die Fragen, die Konsequenzen und die Zukunft sind offen. Und genau deshalb ist es legitim, notwendig und demokratisch, diese Fragen vor der Wahl zu stellen.

Nicht als Angriff, sondern als Ausdruck eines berechtigten Bürgerinteresses. Nicht als Bewertung, sondern als Aufforderung zur Klarheit. Nicht als politische Botschaft, sondern als Forderung nach Verantwortung. Crivitz steht an einem Wendepunkt seiner Entwicklung – und die Menschen haben das Recht zu erfahren, wer diesen Weg wie und warum mitgestaltet hat.

Fazit:

Und genau deshalb bleiben die entscheidenden Fragen offen: Wie sicher ist die Versorgung jetzt? Wie lange dauern Wege im Ernstfall? Wohin fährt der Rettungsdienst? Crivitz braucht Antworten. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.

Die aktuelle wirtschaftliche Lage des Krankenhauses Crivitz wurde im Haushalts- und Finanzausschuss des Landkreises LUP erörtert!

23.April -2024/P-headli.-cont.-red./368[163(38-22)]/CLA-205/43-2024

In der Gesamtbetrachtung im Bericht zur Entwicklung der Gesellschaft wurde hierzu festgestellt: „Insgesamt betrachtet ist und bleibt die finanzielle Lage und Liquidität extrem angespannt“.

In der Sitzung wurde der IV Quartalsbericht 2023 vorgestellt, der das Gesamtergebnis des Jahres 2023 darstellt. Die Gesamterträge im Erfolgsplan belaufen sich auf 14,77 Mio. € und die Ausgaben auf 20,71 Mio. €. Allein schon die Personalaufwendungen belaufen sich auf etwa 93 % (13,7 Mio. €) von den Erträgen und hinzukommen noch die Materialkosten mit 4,5 Mio. € sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 2,2 Mio. €. Natürlich wurden diese Verbindlichkeiten im Rahmen des Verbundes der LUP Kliniken durch zusätzliche Darlehen von ca. 5,2 Mio. € ausgeglichen, was die momentane Situation jedoch nicht besser macht. Die offenen Forderungen belaufen sich auf etwa 540.000 €. 

Bericht über die zur Umsetzung der Wirtschaftspläne der
Eigengesellschaften und Beteiligungen des Landkreises LUP( ALLRIS®net

Insgesamt wurde folgende Einschätzung abgegeben: Die Materialkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch die Auflösung des Lagers im November, durch erhöhte Energiekosten, Bereitschaftsdienste und Serviceleistungen im Vergleich zu den Vorquartalen gestiegen. Zu den Abschreibungen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe gemacht werden. Insgesamt betrachtet ist und bleibt die finanzielle Lage und Liquidität extrem angespannt. Das IV. Quartal ist mit einem Fehlbetrag in Höhe von 1.717.785 € abgeschlossen worden. Durch ein weiteres Darlehen von den LUP-Kliniken konnten die wichtigsten Verbindlichkeiten beglichen werden. Es sind aber weiterhin für das Jahr 2023 offene Rechnungen in Höhe 280 TEUR und für das Jahr 2024 in Höhe von 240 TEUR (Stand 01.02.2024) zu verzeichnen.“

Bericht über die zur Umsetzung der Wirtschaftspläne der
Eigengesellschaften und Beteiligungen des Landkreises LUP( ALLRIS®net

So bestehen noch Investitionspläne, die bereits in den vergangenen Jahren angekündigt wurden, zum Umbau der Notaufnahme von ca. 2,0 Mio. € sowie zur Erneuerung der Aufzüge und Kassenautomaten von etwa 236.000 € und zur Ersatzbeschaffung von Software für etwa 50.000 €. Ein Hoffnungsschimmer wurde bereits angedeutet:

„Seit dem 01.01.2024 hat die Geriatrie wieder eine neue Chefärztin, woraus sich für das Jahr 2024 wieder mehr Einnahmen generieren lassen.“

Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass gerade Gesundheit nun einmal mit Kosten verbunden ist, was sicherlich den Beteiligten bei der Rekommunalisierung des Krankenhauses in Crivitz und auch dem Landrat klar war. An dieser Stelle ist bemerkenswert, dass der Landrat Stefan Sternberg weiterhin vehement in allen seinen Sitzungen und Gesprächen sich für die Unterstützung der LUP-Kliniken eintritt und bis jetzt stets erfolgreich war. Es ist wichtig, dass man ihn in Zukunft (Mitglieder im neuen Kreistag) bei der Etablierung der Standorte im Landkreis unterstützt, damit er diese für den ländlichen Raum fest etablieren kann.  Hier muss man eben einmal investieren und durch ein gemeinsames Zusammenwirken von mehreren Beteiligten innerhalb des Verbundes mit den LUP – Kliniken sogenannte Synergieeffekte schaffen, wo sich jeder in Zukunft spezialisiert und das beste Angebot darstellt.

Das Geld vom Steuerzahler, welches in unsre Kliniken fließt, um sie wettbewerbsfähig zu machen und mit Personal sowie mit Technik gut auszustatten, für die gesundheitliche Versorgung der Bürger im ländlichen Raum ist richtig ausgegeben und gut investiert in die Zukunft. Es ist jedoch ratsam, den Bogen der Forderungen nicht gleich zu Beginn zu überspannen, was insbesondere die „MAHNWACHE“ zur Gynäkologie/Geburtshilfe betrifft, wo bisher nicht einmal die Finanzierungsgrundlagen und die Kategorisierung des Krankenhauses Crivitz geschaffen wurden.

Das Ziel ist klar: Zunächst die Finanzierung neu aufstellen und die Krankenhäuser von wirtschaftlichem Druck befreien. Zweitens soll eine Umstrukturierung die Qualität deutlich verbessern. Die Krankenhäuser sollen zukünftig nicht mehr alles können, sondern sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Das Wissen soll gebündelt werden, um eine bessere Finanzierung zu ermöglichen. Krankenhäuser sollen nicht mehr nur anhand von Fallzahlen finanziert werden. Der ökonomische Druck soll verringert werden. Die Vergütung der Krankenhäuser für die Daseinsvorsorge soll zu 60 Prozent durch Vorhaltepauschalen gewährleistet werden. Die übrigen Kosten könnten dann in Abhängigkeit von der Fallmenge finanziert werden, wie der Gesundheitsminister erläuterte.

Spezialisierung wird das Schlüsselwort der Zukunft sein!

Kommentar/Resümee

„Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.“(Hermann Hesse)

Es ist höchste Zeit für die Umsetzung der Krankenhausreform, um die Existenz kleinerer Krankenhäuser zu sichern. Alle Beteiligten sind sich einig, dass endlich etwas getan werden muss und stimmen überein, dass es dringend einer Krankenhausreform bedarf. Was für ein seltener Glücksfall in der jetzigen Zeit für diese große REFORM! Diese Übereinstimmung sollte so auch wirklich umfassend und zeitnah genutzt werden. Die Krankenhausreform vom Gesundheitsminister hat Unterstützung verdient. Die heißen Eisen anzufassen, verlangt von Herrn Lauterbach schon eine Menge Respekt ab.

Kluge Reden und Demonstrationen zu Wünschen wie bei der „MAHNWACHE“ in Crivitz sind leicht zu halten, doch die Umsetzung der Gesetzesvorhaben in der Reform in die Realität erfordert Mehrheiten für finanzielle Unterstützung und strukturelle Veränderungen.

Am 26. April 2024 wird der Bundesrat über die Pflegepersonalbemessungsverordnung beraten, welche das Ziel hat, eine bedarfsgerechte Versorgung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen und die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte im Krankenhaus zu verbessern. Dies soll sicherstellen, dass auch in Zukunft genügend Fachkräfte im Bereich der Pflege zur Verfügung stehen. Ab dem 1. Juli 2024 sind Krankenhäuser verpflichtet, ihren Personalbedarf auf allen Normalstationen für Erwachsene und Kinder sowie auf Intensivstationen für Kinder zu ermitteln. In einem späteren Verordnungsverfahren werden Regelungen zum Personalaufbau getroffen, mit denen das Ziel der Erfüllung der Soll-Besetzung erreicht werden kann.

Am 24./25.04.2024 berät der Landtag MV über ein zukunftsweisendes Konzept zur Geburtshilfe.  Das von der Gesundheitskommission MV entwickelte Zielbild für die Geburtshilfe und die Pädiatrie legt Handlungsempfehlungen für die strategische Weiterentwicklung der pädiatrischen und geburtshilflichen Versorgung bis 2030 vor.

Also, meine Damen und Herren von der „MAHNWACHE“ in Crivitz, unterstützen Sie doch bitte den Landrat und die Landesregierung!

Es geht doch tatsächlich voran!