Die stille 🤫Finanzstrategie: Wie Crivitz mit Windparks in *Krudopp* und *Wessin* seine Haushaltslöcher stopfen will!⚠️

23.Aug.-2026/P-headli.-cont.-red./501[163(38-22)]/CLA-337/26-2026

Die stille Finanzstrategie – Wie Crivitz den Wind entdeckt hat!

Crivitz, eine Stadt mit 4.566 Einwohnern (Stand 31.12.2025), steht 2026 vor einer Haushaltslage, die selbst erfahrene Kämmerer in die Defensive bringt. Der Haushalt liest sich wie ein juristischer Hilferuf in Tabellenform. Die Haushaltssatzung 2026 ist genehmigungspflichtig, doch die Entscheidung der Kommunalaufsicht steht immer noch aus. Bis dahin arbeitet die Stadt mit einem Haushalt auf Abruf – und mit Liquiditätswerten, die den Abwärtstrend der letzten Jahre fortsetzen. Zum Stichtag 30.06.2026 verfügte Crivitz über  954.213,87 € an liquiden Mitteln – also bereits tief im Kassenkredit. Und da wir inzwischen August 2026 haben, ist klar: Es wird nicht weniger. Die Stadt lebt auf Pump, während die Haushaltskurve weiter nach unten zeigt. Die Prognose bis 2029 weist ein strukturelles von – 3.089.606 € aus – ein Wert, der nicht mehr nach Verwaltung klingt, sondern nach kommunaler Intensivstation.

Die Rücklagen sind vollständig aufgebraucht, die Jahresergebnisse der letzten Dekade zeigen eine stetige Talfahrt, und die Trendlinie der Finanzentwicklung fällt so steil, dass man sie fast für eine Skipiste halten könnte. Nach § 50 Abs. 1 KV M‑V müsste die Stadt ihre Haushaltswirtschaft „sparsam und wirtschaftlich“ führen. Doch in Crivitz scheint dieser Paragraph eher als literarische Empfehlung verstanden zu werden. Die Bürgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm formulierte es am 23.04.2026 sogar noch deutlicher: Schon jetzt ist aber deutlich, dass das Geld nicht mehr für alles reicht, was aus unserer Sicht notwendig wäre für ein aktives und zukunftsweisendes Gemeindeleben.“ Ein Satz, der vieles sagt — und manches offenlässt. Vor allem die Frage, wer mit „aus unserer Sicht“ eigentlich gemeint ist. Die der CWG ‑ Crivitz? Die der Stadtvertretung? Die der Verwaltung? Oder die der Bürger, die von vielen Entscheidungen erst erfahren, wenn sie längst getroffen wurden? Doch oft entsteht der Eindruck, dass „unsere Sicht“ nicht die Sicht der Öffentlichkeit ist — sondern die einer kleinen Runde, die entscheidet, bevor sie erklärt.

Dieses Grafik wurde unter Verwendung von KI‑gestützten Verfahren erstellt und anschließend manuell bearbeitet.

Während die Zahlen tiefrot leuchten, entdeckt die Stadt eine neue Form der Haushaltsrettung: Wind statt Geld. Statt zu sparen, gründet Crivitz Gesellschaften, beteiligt sich an Windparks, plant Photovoltaikanlagen und tritt Zweckverbänden bei, deren Satzungen selbst Juristen nur mit Kaffeepause überstehen. Die offizielle Begründung lautet: „Energiewende als Zukunftschance.“ Die inoffizielle Lesart: „Wenn schon kein Geld da ist, dann wenigstens Wind.“ Was hier entsteht, ist kein gewöhnliches kommunales Projekt, sondern ein juristisch orchestriertes Schauspiel: vier Gesellschaften, ein strukturelles Defizit und eine Stadt, die glaubt, mit Windkraft ihre Haushaltslöcher auf ewig stopfen zu können. Die Bühne ist bereitet – die Akteure heißen CWG, KAG Nord, KEV LuP und Krudopp. Das Drehbuch stammt aus dem Kommunalrecht, die Regie führt der Haushaltsdruck, und die Zuschauer sind die Bürger, die sich fragen, warum Transparenz plötzlich zum Luxusgut geworden ist.

Warum Crivitz den Weg zum Wind gefunden hat – die neue Logik der Haushaltsrettung!

Crivitz hat den Weg zum Wind nicht aus ökologischer Überzeugung gefunden, sondern aus finanzieller Notwendigkeit. Die Stadt steht vor einer Haushaltslage, in der klassische Instrumente – Sparen, Rücklagen, Priorisieren – nicht mehr funktionieren. Die Rücklagen sind aufgebraucht, die Liquidität ist negativ, und die strukturellen Defizite wachsen schneller, als die Verwaltung reagieren kann. In dieser Situation entsteht eine neue Logik: Wenn der Haushalt keine Luft mehr hat, muss die Luft selbst zur Einnahmequelle werden. Die Bürgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm ( CWG – Crivitz) hat diese strategische Verschiebung am 23.04.2026 offen benannt. Sie sprach nicht über Sparprogramme, sondern über Energieprojekte, Beteiligungen und Einnahmequellen, die außerhalb des Haushalts liegen. Der entscheidende Satz lautet: Wir arbeiten seit Jahren an einem Zukunftskonzept Wärme und Energie, um uns unabhängiger zu machen und Einnahmequellen zu erschließen.Damit wird klar: Die Energiewende ist in Crivitz kein Klimaprojekt, sondern ein Haushaltsprojekt.

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Die Stadt sucht nach Einnahmen, die nicht aus Steuern oder Gebühren stammen, sondern aus Beteiligungen, Pachtverträgen, Energieerzeugung und langfristigen Kooperationen. Windkraft, Wärmeversorgung und Photovoltaik werden zu Bausteinen einer Strategie, die den Haushalt entlasten soll, ohne dass die Stadt selbst sparen muss. Die Energiewende wird damit zur finanziellen Ersatzhandlung: Sie soll das leisten, was der Haushalt nicht mehr kann. Hinzu kommt ein zweiter Faktor: die zeitliche Perspektive. Die Bürgermeisterin spricht von einem möglichen Fertigstellungszeitpunkt 2030. Das bedeutet: Die Stadt setzt auf Projekte, deren Wirkung erst in vier Jahren eintreten soll, während die Haushaltsprobleme bereits heute akut sind. Der Weg zum Wind ist damit eine Wette auf die Zukunft – eine Wette darauf, dass Energieprojekte später Einnahmen bringen, die heute fehlen. Crivitz hat den Wind nicht entdeckt, weil er weht. Crivitz hat den Wind entdeckt, weil der Haushalt nicht mehr trägt.

Die vier Energiegesellschaften: das neue energetische Gefüge der Stadt!

Nachdem Crivitz den Wind als finanzielle Rettungsstrategie entdeckt hat, entsteht ein neues energetisches Gefüge, das die Stadtpolitik zunehmend prägt. Es ist kein Machtzentrum, sondern ein wachsendes Netzwerk aus Energieprojekten, die sich in unterschiedlichen Stadien der Gründung und Aktivität befinden.

Während der Haushalt kaum noch Spielräume bietet, baut die Stadt ein Portfolio auf, das schrittweise entsteht und die kommenden Jahre bestimmen wird.

1. Crivitzer-Wärme GmbH ( CWG)

Die CWG ist der geplante Kern der neuen Strategie. Sie soll erst ca. in den nächsten 12 Monaten gegründet werden, gemeinsam mit der WEMAG. [50 % Crivitz, 50 % WEMAG (geplant); einen über mehrer Jahrzehnte Bindung (vorgesehen); Wirkung frühestens ab 2030; Noch keine operative Tätigkeit, aber bereits politisch gesetzt. Die CWG existiert derzeit nur als Beschlusslage und Vorbereitungsstruktur. Sie ist das Projekt, das die Stadt in die energetische Zukunft führen soll – allerdings erst, wenn es gegründet ist.

2. KAG Nord GmbH & Co. KG

Sie ist eine Beteiligung, die man am besten als „Eintrittskarte ins Energiesystem“ beschreibt. Crivitz ist hier Kommanditistin, haftet also nur mit ihrer Einlage, was juristisch beruhigend klingt. Politisch jedoch ist die KAG Nord ein Ort, an dem die Stadt zwar am Tisch sitzt, aber kaum Besteck bekommt.

Die Stimmrechte sind proportional zum Kapital verteilt, und Crivitz hält gerade einmal 1,1 %. Das ist ungefähr so, als würde man im Theater eine Karte für die letzte Reihe kaufen und anschließend behaupten, man sei Teil der Inszenierung.

3. Zweckverband Kommunaler Energieverband Ludwigslust‑Parchim (KEV‑LuP)

Warum tritt Crivitz dem KEV‑LuP bei? Der offizielle Anlass, so heißt es in der Beschlussvorlage, ist die geplante Errichtung mehrerer Windenergieanlagen im Bereich Wessin. Der Vorhabenträger hat sich verpflichtet, mindestens eine Windkraftanlage zur Erfüllung der Pflichten aus dem Bürger‑ und Gemeindebeteiligungsgesetz M‑V (BüGembeteilG) an die Stadt Crivitz zu übertragen, damit Bürger und Gemeinde wirtschaftlich beteiligt werden können. Doch die Vorlage sagt ebenso deutlich: Die Stadt verfügt weder über das Kapital noch über das Know‑how, um eine solche Anlage selbst zu betreiben oder die damit verbundenen Risiken zu steuern. Deshalb soll die Beteiligung „über den Energieverbund Nord und den neu zu gründenden Zweckverband“ erfolgen. Damit beginnt die eigentliche Geschichte. Denn der KEV‑LuP ist nicht irgendein Verband, sondern eine öffentlich‑rechtliche Hülle, die geschaffen wurde, um Beteiligungen an Wind‑ und Solarprojekten zu bündeln und die kommunale Teilhabe gesetzlich abzusichern.

Der Zweckverband KEV‑LuP, einer öffentlich‑rechtlichen Konstruktion, die nach Zweckverbandsgesetz M‑V eigentlich der gemeinsamen Erfüllung kommunaler Aufgaben dienen soll. In der Praxis jedoch ist der Verband ein finanzielles Überraschungsei: Crivitz zahlt Umlagen, trägt Haftungsanteile, kann nach § 14 des Gesetzes sogar für Verbandskredite mithaften – hat aber kein Stimmrecht. Juristisch ist das zulässig, politisch ist es eine demokratische Schieflage, und finanziell ist es ein Abenteuer, das man nur eingeht, wenn man entweder sehr mutig oder sehr verzweifelt ist. In Crivitz trifft beides zu.

Der KEV‑LuP nimmt Kredite in Millionenhöhe auf, um die Beteiligungen an den Energieprojekten zu finanzieren. Diese Kredite laufen über Jahrzehnte, und sie müssen unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Projekte bedient werden. Wenn Erträge ausbleiben, wenn technische Probleme auftreten, wenn Genehmigungen verzögert werden oder wenn Marktpreise einbrechen, bleibt der Verband dennoch verpflichtet, Zins und Tilgung vollständig zu leisten. Kann er das nicht, greift der Mechanismus, der in der Satzung so unscheinbar klingt, aber politisch explosiv ist: Umlagen. Pflichtzahlungen der Mitgliedsgemeinden, die nicht verhandelbar sind. Crivitz trägt diese Umlagen mit — auch ohne Stimmrecht, auch ohne Einfluss.

4. Windpark‑Projektgesellschaft Krudopp (Crivitz West)

Die Betreibergesellschaft „Crivitz West“ soll ebenfalls innerhalb der nächsten 12 Monate gegründet werden – gemeinsam mit der WEMAG. Damit entsteht parallel zur CWG ein zweites Energieprojekt, das die Stadt langfristig binden wird.Politisch wird Krudopp als Rettungsring gesehen – der einzige Teil der Energiewende, der tatsächlich Geld in die Stadtkasse bringen könnte. Doch auch hier gilt: Einnahmen später, Kosten jetzt.

Windpark Krudopp (Crivitz West): der goldene Rettungsring!

Der Windpark Krudopp ist das Projekt, das die Crivitzer Energiewende sichtbar macht. Während die Crivitzer Wärme GmbH noch in Gründung ist und der KEV‑LuP die Verwaltungsebene bildet, steht Krudopp für das operative Geschäft – für Wind, Strom, Einnahmen und Hoffnung. Er ist der goldene Rettungsring, an dem sich die Stadt festhält, um die finanzielle Schieflage durch Energieerträge auszugleichen.

Politische Dimension: Politisch ist Krudopp das Symbol der neuen kommunalen Selbstbehauptung. Er steht für die Idee, dass eine Stadt mit leerer Kasse durch Wind wieder zu Einnahmen kommen kann. Doch die Realität bleibt komplex: Die Stadt ist zwar beteiligt, aber nicht alleiniger Betreiber. Die WEMAG hält die Mehrheit, und damit auch die operative Kontrolle. Crivitz ist Teilhaber aber kein Kapitän.

Crivitz baut kein Machtzentrum auf, sondern ein mehrstufiges, zeitlich gestaffeltes Energiegefüge: zwei Gesellschaften in Gründung, zwei bereits aktiv. Dieses Gefüge wird die Stadtpolitik zunehmend bestimmen, weil es finanzielle Verpflichtungen, langfristige Verträge und strukturelle Abhängigkeiten schafft, die weit über den klassischen Haushalt hinausgehen. Während der Haushalt schrumpft, wachsen die energetischen Bindungen. Während die Liquidität sinkt, steigen die Umlagen und Vorleistungen. Während die Bürger auf Transparenz hoffen, entstehen Strukturen, die komplexer sind als jeder Haushaltsplan.Crivitz hat damit ein neues energetisches Gefüge geschaffen – ein Netzwerk aus Projekten, Beteiligungen und Verbandsstrukturen, das die Zukunft der Stadt prägen wird, lange bevor die ersten Erträge fließen.

Der Windpark Krudopp (Crivitz West) ist das operative Herzstück der Crivitzer Energiewende. Er verbindet kommunale Beteiligung mit wirtschaftlicher Hoffnung. Er ist kein Verwaltungsakt, sondern ein Projekt mit Wind, Risiko und Ertrag. Während der KEV‑LuP Pflichten ohne Einfluss bringt, eröffnet Krudopp Chancen mit kalkulierbarem Risiko. Er ist der Versuch, aus Wind Geld zu machen – und aus Geld politische Stabilität.

Das demokratische Problem: Entscheidungen ohne Bürger, Risiken ohne Debatte!

Während Crivitz sich immer tiefer in ein Netz aus Energiegesellschaften verstrickt, entsteht ein zweites, weniger sichtbares Risiko: eine demokratische Schieflage, die sich leise durch die Entscheidungsprozesse zieht. Die Energiewende der Stadt ist nicht nur ein finanzielles Wagnis, sondern auch ein politisches Experiment, bei dem die Bürger oft erst dann informiert werden, wenn Verträge längst unterschrieben und Verpflichtungen bereits wirksam sind. Transparenz wird zur nachträglichen Erklärung, Beteiligung zur höflichen Kenntnisnahme.

Die Gründung der Crivitzer Wärme GmbH, der Eintritt in die KAG Nord, die Mitgliedschaft im Zweckverband KEV‑LuP und die Beteiligung am Windpark Krudopp wurden formal korrekt beschlossen, aber politisch so leise kommuniziert, dass man sie fast überhören konnte. Nach § 43 KV M‑V ist die Gemeindevertretung das zentrale Organ der Willensbildung, doch in Crivitz wirkt sie zunehmend wie ein Gremium, das Entscheidungen verwaltet, statt sie öffentlich zu diskutieren. Die Bürger erfahren von neuen Gesellschaften oft erst dann, wenn die Pressemitteilung fertig ist und die juristischen Fußnoten bereits abgeheftet wurden.

Dieses Grafik wurde unter Verwendung von KI‑gestützten Verfahren erstellt und anschließend manuell bearbeitet.

Besonders heikel wird es dort, wo die Stadt sich in Strukturen begibt, die demokratisch kaum kontrollierbar sind. Der KEV‑LuP ist das deutlichste Beispiel: Crivitz trägt Umlagen, haftet für Kredite, übernimmt Pflichten — hat aber kein Stimmrecht. Juristisch ist das zulässig, politisch ist es ein Paradoxon: Die Stadt ist Mitglied eines Verbandes, dessen Entscheidungen sie nicht beeinflussen kann, dessen finanzielle Risiken sie aber tragen muss. Die KAG Nord ist kaum weniger problematisch: 1,1 % Stimmrecht bedeuten, dass Crivitz zwar Teil des Systems ist, aber kaum Einfluss auf dessen Richtung hat. Die Bürger könnten glauben, die Stadt sei ein aktiver Gestalter der Energiewende — tatsächlich ist sie eher ein Zuschauer mit Eintrittskarte.

Medienmaterial (Fotos/Video) veröffentlicht mit Zustimmung der Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“.

Auch die Windparkprojekte werden als „Chance für die Region“ präsentiert, doch die Debatte darüber, wie viel Risiko die Stadt trägt und welche langfristigen Verpflichtungen entstehen, findet selten öffentlich statt. Die juristischen Feinheiten — Zielabweichungsverfahren, Pachtverträge, Beteiligungsquoten — sind komplex genug, um sie nicht in einer Bürgerversammlung erklären zu müssen. So entsteht eine demokratische Lücke: Die Bürger sehen Windräder, aber nicht die Verträge dahinter. Das demokratische Problem liegt also nicht darin, dass die Entscheidungen illegal wären — sie sind es nicht. Es liegt darin, dass sie unsichtbar sind. Die Energiewende wird in Crivitz nicht als gemeinschaftliches Projekt gestaltet, sondern als Verwaltungsakt, der sich hinter Paragraphen und Beteiligungsstrukturen versteckt. Die Bürger werden nicht gefragt, sondern informiert. Die Debatte findet nicht statt, sondern wird durch die Dringlichkeit der Haushaltslage ersetzt.

Eine Stadt, die sich in Gesellschaften einkauft, ohne die Bürger mitzunehmen, verliert nicht nur Geld, sondern auch Vertrauen. Und Vertrauen ist in der Kommunalpolitik oft wertvoller für die nächste Wahl als jede EEG‑Abgabe.

Fazit:

Eine Stadt zwischen Hoffnung, Risiko und der Frage, ob Wind wirklich alles lösen kann!

Windpark – Crivitz – Ost bei Wessin

Am Ende dieses kommunalpolitischen Dramas steht eine Stadt, die sich zwischen Haushaltsnot, juristischen Verpflichtungen und politischer Hoffnung bewegt wie ein Seiltänzer ohne Netz. Crivitz hat sich in ein Geflecht aus Energiegesellschaften begeben, das zugleich visionär und verzweifelt wirkt: Die CWG soll Wärme liefern, die KAG Nord symbolische Zugehörigkeit, der KEV‑LuP eine Pflichtmitgliedschaft im regionalen Energiesystem — und der Windpark Krudopp schließlich die Einnahmen, die man dringend braucht, um die Haushaltslöcher der letzten Jahre zu stopfen.

Crivitz – Im 775 Jahr entstehen 8 neue Silhouetten –

Crivitz steht damit an einem Punkt, an dem Hoffnung und Risiko untrennbar miteinander verwoben sind. Die Windräder sollen nicht nur Strom erzeugen, sondern auch Zuversicht. Die Beteiligungen sollen nicht nur Energieprojekte ermöglichen, sondern auch Einnahmen. Und die Energiewende soll nicht nur ökologisch sinnvoll sein, sondern auch finanziell notwendig. Doch die entscheidende Frage bleibt: Kann Wind wirklich alles lösen?Die ehrliche Antwort lautet: Nein — aber er ist das Einzige, was Crivitz noch hat. Windkraft ist kein Ersatz für strukturelle Haushaltsreformen, keine Garantie für stabile Einnahmen und kein Allheilmittel gegen demokratische Transparenzprobleme. Aber sie ist die letzte Option, die nicht sofort neue Schulden verursacht. Die Stadt setzt auf Wind, weil sie auf nichts anderes mehr setzen kann.

So wird die Energiewende in Crivitz zu einer Wette auf die Zukunft — mutig, riskant und ohne Garantie. Die Windräder mögen sich drehen — doch ob sie die Stadt wirklich retten, wird sich erst zeigen, wenn der Wind nicht nur weht, sondern auch trägt.

Crivitz im 775. Jahr wächst mit dem Wind. Zwischen Kirchturm und neuen 300‑Meter‑Stahltürmen ringt *Aktiv für Crivitz* um die Zukunft ihrer Heimat!

14.Aug.-2026/P-headli.-cont.-red./500[163(38-22)]/CLA-336/25-2026

Die alte Silhouette – Ein Versprechen aus Jahrhunderten!

Seit Jahrhunderten trägt Crivitz seine Geschichte wie ein stilles Versprechen. Die Stadt, deren erste urkundliche Erwähnung etwa auf den 24. März 1251 zurückgeht, wuchs nicht durch Lärm oder Hast, sondern durch Zeit, durch Menschen, durch Landschaft. Ihr ältestes Bauwerk, die Crivitzer Stadtkirche, deren Grundbau aus dem 13. Jahrhundert stammt und deren heutiger Backsteinbau im 14. Jahrhundert vollendet wurde, prägt seit über 650 Jahren die Silhouette der Stadt. Der dreigeschossige Turm, dessen Spitze mit Knopf, Kreuz und Hahn bekrönt ist, erhebt sich auf rund 42,4 Metern über dem Meeresspiegel – ein Maß, das über Jahrhunderte als höchster Punkt der Stadt galt und das Gesicht von Crivitz definierte.

chon die Chronisten des 19. Jahrhunderts beschrieben Crivitz als eine Stadt, die malerisch in einer wald- und seenreichen Landschaft eingebettet war. Und wer die alten Ansichten von 1910 betrachtet, erkennt sofort, was damit gemeint war: der Kirchturm, der sich über die Dächer erhebt, das stille Wasser des Crivitzer Sees und die sanften Hügel, die den Ort wie ein natürlicher Rahmen umgeben. Diese Linie – der Turm, das Wasser, die Weiden – war über Jahrhunderte das Gesicht der Stadt. Sie war mehr als Architektur: Sie war Erinnerung, Identität, Heimat.

Die Silhouette von Crivitz war ein stilles Abbild der Zeit: unverändert, verlässlich, getragen vom ältesten Bauwerk der Stadt, der Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert, deren Turm seit über 650 Jahren die Landschaft markiert. Wer damals auf die Stadt blickte, sah Geschichte – und wer heute auf die alten Fotografien blickt, sieht dieselbe Geschichte noch einmal. Diese Beständigkeit war das Fundament der Crivitzer Seele – eine Silhouette, die sich kaum veränderte, selbst als Kriege kamen, als Brände wüteten, als die Welt sich wandelte. Die Kirche blieb. Der Turm blieb. Die Ansicht von 2022 zeigt denselben vertrauten Horizont wie die Ansicht von 1912: dieselbe Ruhe, dieselbe Geschichte, dieselbe Heimat.

Der Bruch im Jubiläumsjahr – Wenn die Zukunft den Horizont verändert!

Doch diese vertraute Silhouette, die über Jahrhunderte unverändert blieb, beginnt sich nun im 775. Jahr zu verschieben. Was einst ein ruhiger Horizont war, getragen vom Kirchturm und dem Spiegel des Crivitzer Sees, wird heute von neuen Formen durchbrochen – Formen, die nicht aus Geschichte, sondern aus Stahl bestehen.

Acht Windräder, jedes ein 300-Meter-Riese, wachsen über die Dächer der Stadt, sichtbar von Wessin bis Krudopp, und legen sich wie eine zweite, fremde Krone über die alte Stadtsilhouette. Sie stehen auf einer Höhe von etwa 60 Metern über Normalnull und erreichen mit ihren ca. 240 Metern Bauhöhe eine Gesamthöhe, die den Kirchturm – einst der höchste Punkt der Stadt – nun wie ein Relikt vergangener Zeiten erscheinen lässt.

Es ist ein Bruch, der nicht aus dem Rhythmus der Jahrhunderte kommt, sondern aus den Entscheidungen der letzten Jahre – Entscheidungen, die hinter Türen getroffen wurden, die für die Bürger verschlossen blieben. Während die alte Silhouette ein Abbild der Zeit war, ist die neue Silhouette ein Abbild der Verwaltung: geplant, baurechtlich als „privilegiert“ eingestuft, politisch zum „überragenden öffentlichen Interesse“ erklärt, durch den sogenannten Windkraft-Turbo beschleunigt, als Freifahrtschein für Genehmigungen genutzt und zugleich als Einschränkung der Bürgerbeteiligung und des Naturschutzes verkündet – genehmigt und vertraglich gebunden, lange bevor die Menschen erfuhren, was über ihren Köpfen entstehen sollte.

Und so beginnt das Jahr 2026 nicht mit einem Festakt zum Jubiläum, sondern mit einem Riss durch die Geschichte der Stadt. Ein Riss zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Kirchturm und Windrad, zwischen Idylle und Industrie. Ein Riss, der die Bürger nicht nur überrascht, sondern erschüttert – denn er verändert nicht irgendeinen Blick, sondern den Blick auf ihre Heimat. Crivitz wächst mit dem Wind, sagt man heute, und vielleicht stimmt das sogar. Doch wer genau hinsieht, erkennt schnell, dass dieser Wind nicht nur Energie bringt, sondern auch etwas mitnimmt: die vertraute Ansicht einer Stadt, die über Jahrhunderte von ihrem Kirchturm, ihren Seen, ihren sanften Hügeln und ihrer stillen Idylle lebte.

Die Veränderung der Crivitzer Silhouette beginnt nicht in Crivitz West, sondern in Crivitz Ost – in Wessin. Dort, wo die Felder weit sind, die Kraniche seit Jahrhunderten rasten und die Großvögel ihre Nahrungshabitate haben, entstehen seit 2020 Pläne, deren tatsächliches Ausmaß kaum jemand einschätzen konnte und die noch weniger jemand wirklich verstand. Private Investoren, die am Umspannwerk Wessin eine ideale Anschlussstelle witterten, verfolgen dort ein Ziel, das nicht Heimat heißt, nicht Landschaft, nicht Natur – sondern Gewinnmaximierung.

Großflächige Naturschutz‑Ausgleichsmaßnahmen finden vor Ort nicht statt. Der Investor leistet lediglich Zahlungen in einen speziellen Naturschutzfonds des Landes, wodurch er sich faktisch schadlos hält.

Die Eingriffe bleiben vor Ort bestehen – die Kompensation erfolgt ausschließlich finanziell und nicht in Form echter ökologischer Wiederherstellung im betroffenen Gebiet.

Bis zu zwanzig Windräder sollen dort entstehen – acht davon stehen bereits, sichtbar, überragend, unausweichlich. Die Bürger erleben diesen Wandel nicht rückblickend, sondern jetzt, in Echtzeit.

Sie sehen die Türme wachsen, sie sehen die Rotoren, sie sehen die zerstörte Naturlandschaft und den Ausschluss ihrer eigenen Bürgerbeteiligung, sie sehen die Silhouette brechen – nicht als Erinnerung, sondern als unmittelbare Gegenwart. Erst jetzt, da die neuen Türme sichtbar sind, begreifen die Menschen, was dieser Eingriff wirklich bedeutet. Erst jetzt erkennen sie, dass die Ansicht ihrer Heimat einen Riss bekommen hat, der nicht mehr rückgängig zu machen ist – nicht für Jahre, sondern für ein Vierteljahrhundert, bis zum 800. Jubiläum der Stadtgründung von Crivitz.

Erst jetzt wird ihnen bewusst, dass die Betonfundamente, die diese Türme tragen, für Jahrzehnte im Boden bleiben werden – und welchen Schaden sie in der Natur anrichten: in den Brutgebieten, in den Nahrungshabitaten, in den Zugrouten der Kraniche und Großvögel, die dieses Gebiet seit Jahrhunderten prägen. Erst jetzt verstehen sie, dass die Belastungen nicht nur die Wessiner treffen, sondern auch die Crivitzer selbst – sei es durch steigende Strompreise, durch Eingriffe in die Landschaft oder durch die dauerhafte Veränderung ihrer Silhouette.

Und genau hier liegt der eigentliche Bruch: Die Bürger begreifen nicht, was war – sie begreifen, was gerade geschieht. Sie sehen, dass die Silhouette ihrer Stadt sich verändert, während sie zusehen müssen. Sie erkennen, dass Natur, Landschaft und Fauna in Crivitz Ost bereits verloren gehen, während die letzten zwölf Anlagen noch gebaut werden sollen. Sie verstehen, dass dieser Wandel nicht abstrakt ist, sondern konkret, sichtbar, spürbar – und dass er ihre Heimat betrifft.Doch während Crivitz Ost bereits im Umbruch steht, beginnt sich im Westen – in Krudopp – ein zweites Kapitel zu formen.

Diesmal nicht durch private Investoren, sondern durch die Stadt selbst. Durch Gespräche mit der WEMAG AG, durch Überlegungen, städtischen Boden für einen eigenen Windpark zu nutzen, durch Absprachen, die seit 2024 laufen – wieder hinter Türen, die für die Bürger verschlossen blieben. Und genau deshalb sagen die Menschen jetzt: genug. Nicht noch einmal. Nicht Crivitz West. Nicht Krudopp. Nicht wieder Entscheidungen hinter Türen. Denn die Bürger wissen nun, was es bedeutet, wenn man nicht gefragt wird. Sie wissen, wie es aussieht, wenn Verträge wichtiger sind als Landschaft.So steht Crivitz im Jahr 2026 vor zwei Silhouetten: einer veränderten im Osten – und einer drohenden im Westen. Und genau hier beginnt die Geschichte der Bürgerinitiative [AfC] „Aktiv für Crivitz“.

Die Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“ – Die späte Stimme der Heimat!

Und genau an diesem Punkt, dort wo Idylle und Industrie aufeinanderprallen, erhebt sich eine neue Stimme – die Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“. Genau jetzt, in diesem Moment, in dem die neuen Türme in Crivitz Ost sichtbar werden und die restlichen Anlagen bis Ende 2026 folgen sollen, erhebt sich diese neue Stimme. Sie entsteht nicht aus Rückblick, sondern aus Gegenwart.

Medienmaterial (Fotos/Video) veröffentlicht mit Zustimmung der Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“.

Sie entsteht, weil die Menschen sehen, was geschieht – und weil sie verhindern wollen, dass es sich wiederholt. Denn manchmal braucht es erst den Bruch, damit Menschen erkennen, dass ihre Heimat nicht selbstverständlich ist. Die Initiative entstand nicht aus Protestlust, sondern aus Heimatliebe. Aus dem Gefühl, dass die Stadt sich verändert, ohne dass die Menschen gefragt wurden. Aus dem Wissen, dass Entscheidungen getroffen wurden, die nicht nur die Landschaft, sondern die Seele der Stadt berühren. Aus der Erkenntnis, dass die neue Silhouette nicht aus Bürgerwillen gewachsen ist, sondern aus Verwaltungslogik.

Medienmaterial (Fotos/Video) veröffentlicht mit Zustimmung der Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“.

Die Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“ mischt sich ein, weil sie verstanden hat, dass Schweigen keine Option mehr ist.

–>Sie mischt sich ein, weil sie erfahren hat, dass die Stadt Crivitz auf eigenem städtischem Boden in Crivitz West gemeinsam mit der WEMAG AG einen eigenen Windpark errichten will – ein Projekt, das die finanziellen Probleme der Zukunft lösen soll, aber die Identität der Stadt gefährdet.

Medienmaterial (Fotos/Video) veröffentlicht mit Zustimmung der Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“.

—>Sie mischt sich ein, weil sie sich fragt, warum die Bürger nicht vorher miteinbezogen wurden, warum seit 2024 bereits Anträge gestellt und Absprachen getroffen wurden, ohne dass die Menschen, die hier leben, überhaupt wussten, was auf sie zukommt.

—>Die Initiative will nicht verhindern – sie will beteiligt werden. Sie will nicht blockieren – sie will gefragt werden. Sie will nicht streiten – sie will mitgestalten. Sie will nicht spalten – sie will einen Weg finden, der die Stadt zusammenhält.

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Denn die Bürgerinitiative weiß: Heimat entsteht nicht durch Beschlüsse, sondern durch Menschen. Durch Gespräche, durch Beteiligung, durch gemeinsame Entscheidungen. Und genau deshalb ist ihr Ziel klar: Sie will einen Bürgerentscheid erwirken, damit die Menschen selbst darüber entscheiden können, wie ihre Stadt aussehen soll, wie ihr Horizont sich verändert und ob die Silhouette von Crivitz wirklich verkauft werden darf, nur weil die Kasse leer ist. Die Initiative ist die späte Stimme der Heimat – aber sie ist eine Stimme, die gehört werden will. Eine Stimme, die sagt: Nicht ohne uns. Nicht ohne unsere Meinung. Nicht ohne unsere Geschichte. Nicht ohne unsere Heimat. Sie ist der Moment, in dem Crivitz beginnt, sich selbst zu verteidigen.

Was bleibt – Ein Fazit zwischen Erinnerung und Zukunft!

Vielleicht wird man später sagen, dass der Wind damals nicht nur Energie brachte, sondern auch die Erinnerung verwehte. Vielleicht wird man sich daran erinnern, dass es nicht die Entscheidungsträger waren, sondern die Menschen, die versucht haben, das Gesicht ihrer Stadt zu bewahren. Vielleicht wird man eines Tages verstehen, dass eine Silhouette nicht nur aus Stahl besteht, sondern aus Geschichten, aus Blicken, aus Heimat. Denn Heimat ist kein Ort, den man einfach neu zeichnet. Heimat ist ein Gefühl, das wächst, weil es bleiben darf. Ein Gefühl, das sich über Jahrhunderte in den Linien des Kirchturms spiegelte, im Wasser des Crivitzer Sees ruhte, in den Hügeln rund um Wessin und Krudopp verankert war.

Ein Gefühl, das nun herausgefordert wird – von acht neuen Silhouetten aus Stahl, die höher sind als alles, was Crivitz je kannte. Der Wind hat Crivitz verändert – nicht, weil er es sollte, sondern weil man es zugelassen hat. Nicht, weil es die beste Lösung war, sondern weil es die einfachste war. Doch nun stehen Bürger auf, die sagen: Nicht ohne uns. Nicht ohne unsere Stimme. Nicht ohne unsere Heimat. Die Bürgerinitiative „Aktiv für Crivitz“ ist mehr als ein Zusammenschluss – sie ist ein Wendepunkt. Sie ist der Moment, in dem die Stadt beginnt, sich selbst zu schützen.Denn Heimat ist nicht das, was man verliert. Heimat ist das, was man verteidigt.

Politische Entscheidungen – sportlicher Schaden: Der Hundesportverein Lewitzrand e.V. blutet aus!

04.April-2026 /P-headli.-cont.-red./479[163(38-22)]/CLA-315/04-2026

In Crivitz hat sich über mehrere Jahre hinweg ein Konflikt entwickelt, der weit über die Frage hinausgeht, welcher Hundesportverein welchen Platz nutzen darf. Was als einfache Verwaltungsangelegenheit begann, hat sich zu einem komplexen Geflecht aus politischen Entscheidungen, Machtstrukturen, persönlichen Verstrickungen, dem Umgang mit Kritik, fehlender Transparenz, widersprüchlichen Aussagen und wachsender Frustration unter den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Im Zentrum stehen zwei Vereine: der Hundesportverein Lewitzrand e.V. und der HSV Crivitz Eichholz e.V. Während letzterer den Hundesportplatz exklusiv nutzt, kämpft der Lewitzrand-Verein seit Jahren darum, diesen öffentlichen Grund der Stadt Crivitz wieder mitnutzen zu dürfen. Der Platz gehört der Stadt – doch faktisch ist er für einen Teil der Hundesportler verschlossen.

Der Hundesportplatz ist eine öffentliche Fläche der Stadt Crivitz. Dennoch wurde er über einen Pachtvertrag an den HSV Crivitz Eichholz e.V. vergeben. Besonders brisant: Der Vertrag enthält eine Klausel, nach der der Pächter anderen eine Mitnutzung erlauben kann – oder eben nicht. Genau diese Möglichkeit wird gegenüber dem Hundesportverein Lewitzrand e.V. bis heute nicht vollständig angewandt. Damit werden bis zu 60 % der Mitglieder des Hundesportverein Lewitzrand e.V. faktisch ausgeschlossen.

Über fast zwei Jahrzehnte hinweg gab es jedoch überhaupt keinen Pachtvertrag. Beide Vereine nutzten das Gelände gleichberechtigt, geduldet und ohne vertragliche Bindung. Es funktionierte – ohne Konflikte, ohne Exklusivrechte, ohne politische Eingriffe. Erst 2022 änderte sich das.

Ein weiterer Aspekt, der die Vorgeschichte besonders deutlich macht, wurde im Ausschuss für Kultur, Sport und Vereine am 11. Juli 2023 sichtbar. Dort erklärte Diana Rommel, Vorsitzende des Hundesportvereins Crivitz–Eichholz e.V. und zugleich sachkundige Einwohnerin der CWG- Faktion im Kulturausschuss, es sei für ihren Verein wichtig, „dass der Pachtvertrag weiterhin so Bestand haben sollte“. Diese Aussage wirkt vor dem Hintergrund der tatsächlichen Fakten bemerkenswert: Bis 2022 existierte überhaupt kein Pachtvertrag – beide Hundesportvereine nutzten das Gelände über viele Jahre hinweg lediglich geduldet und gleichberechtigt. Erst nachdem der Hundesportverein Lewitzrand e.V. im Februar 2022 einen Antrag auf faire Mitnutzung gestellt hatte, schloss die Stadt im April 2022 einen einseitigen, exklusiven und kostenlosen Pachtvertrag mit dem Verein von Frau Rommel ab. Dass sie im Ausschuss dennoch von einem „weiterhin bestehenden“ Vertrag sprach, zeigt, dass hier bereits früh ein Pflock eingeschlagen wurde: Es sollte deutlich gemacht werden, wer künftig bestimmen und wer ausgeschlossen sein sollte. In diesem Licht erscheint auch das energische Auftreten der HSV‑Vorsitzenden im Ausschuss weniger zufällig, sondern als Versuch, den neu gewonnenen Vorteil ihres Vereins politisch abzusichern und den Lewitzrand‑Verein dauerhaft auszuschließen.Damit lag ein klarer Interessenkonflikt vor: Eine Vertreterin des begünstigten Vereins wirkte aktiv an der politischen Entscheidung mit. Noch Ende 2023 wurde – getragen von der CWG Crivitz und der Fraktion DIE LINKE/Heine – entschieden, den Pachtvertrag ausschließlich mit dem HSV Crivitz Eichholz e.V. abzuschließen und den Hundesportverein Lewitzrand e.V. außen vor zu lassen.

Kurz vor der Kommunalwahl 2024: Ein Beschluss, der alles veränderte!

Besonders brisant wurde die Lage kurz vor der Kommunalwahl 2024. In dieser Phase (April 2024) fasste die damals von der mehrheitlich CWG- Crivitz und die LINKE/Heine geführten Stadtvertretung einen weiteren Beschluss im nichtöffentlichen Teil der Sitzung noch einmal ein Ergänzungsbeschluss: Unter der Beschlussnummer BV 1805/24 wurde – nur 13 Tage vor der Kommunalwahl und mitten in der laufenden Briefwahl – ein nichtöffentlicher Beschluss bekannt gemacht: Die Stadt beabsichtigt, eine Teilfläche von rund 7.200 Quadratmetern des Hundesportplatzes an den HSV Crivitz Eichholz e.V. zu verpachten und den bestehenden Vertrag entsprechend zu erweitern. In dieser Ergänzung wurde eine sogenannte Mitnutzungsklausel aufgenommen. Sie sah vor, dass der Pächter eine Mitnutzung erlauben kann – oder eben nicht.

Damit wurde die Entscheidungsmacht über die Nutzung einer öffentlichen Fläche faktisch in die Hände eines einzelnen Vereins gelegt. Für den Hundesportverein Lewitzrand e.V. bedeutete das: Er war weiterhin vollständig von der Nutzung ausgeschlossen, und seine Teilhabe hing nun nicht mehr von einem neutralen städtischen Verfahren ab, sondern vom Wohlwollen des konkurrierenden Hundesportvereins Crivitz-Eichholz e.V. Aus Sicht vieler Bürger war dies eine politische Weichenstellung zugunsten eines Vereins und zulasten eines anderen – mitten im Vorfeld einer Kommunalwahl, ohne öffentliche Debatte, ohne Transparenz und ohne Beteiligung der Bürger.

Erste Versuche, nach der Kommunalwahl im Dezember 2024 den Vertrag zu ändern – und ein abgeblockter Antrag der Opposition!

Am 9. Dezember 2024 stellte die CDU-Fraktion einen Antrag auf Kündigung des Pachtvertrags mit dem HSV Crivitz Eichholz e.V. Doch noch bevor der Antrag überhaupt inhaltlich beraten werden konnte, intervenierte der 1. stellvertretende Bürgermeister Markus Eichwitz – damals eine zentrale Figur der CWG Crivitz und seit März 2026 offiziell Landtagskandidat der SPD für die Landtagswahl im September 2026, mit dem programmatischen Anspruch „mehr Miteinander und Aufbruch im Land“. Seine Intervention stoppte jedoch jede inhaltliche Diskussion bereits im Ansatz und prägte den weiteren Verlauf der Sitzung maßgeblich – ein auffälliger Kontrast zu dem öffentlich formulierten Anspruch eines SPD‑Kandidaten auf „mehr Miteinander“. Er brachte einen Gegenantrag ein, den Tagesordnungspunkt ersatzlos zu streichen. Die CWG verfügte zu diesem Zeitpunkt über eine knappe Mehrheit – und nutzte sie, um jede Debatte über dieses Thema zu verhindern. Als Begründung wurde angeführt, die Kündigungsfrist sei sowieso abgelaufen. Weder wurde diese Frist benannt, noch wurde Einsicht in den Vertrag gewährt.

Der Fraktionsvorsitzende der CWG ‑ Crivitz, Andreas Rüß, kommentierte sinngemäß, andernfalls könne man „in Zukunft jeden Pachtvertrag kündigen“. Eine Bemerkung, die im Saal für sichtbare Irritation sorgte – nicht zuletzt, weil sie den Eindruck vermittelte, dass die Möglichkeit, einen Pachtvertrag zu kündigen, offenbar als überraschend neuartige Erkenntnis betrachtet wurde. Der Satz warf damit weniger juristische Fragen auf als vielmehr die, wie vertraut man tatsächlich mit den eigenen vertraglichen Grundlagen ist.

Ein Pachtvertrag, dessen Inhalt bis heute unter Verschluss gehalten wird – so sehr, dass selbst ordnungsgemäß gestellte IFG‑Anträge von Bürgern vom Amt Crivitz abgewehrt wurden. Ein Dokument, das offenbar so heikel ist, dass seine Veröffentlichung um jeden Preis verhindert werden soll. Je länger diese Geheimhaltung anhält, desto drängender wird die Frage: Was steht in diesem Vertrag, dass er der Öffentlichkeit nicht zugemutet werden darf? Endlich, der Beschluss zur Kündigung des Pachtvertrages – und seine Nicht-Umsetzung bis heute! Im Juni 2025 wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung erneut über den Vertrag beraten. Die CDU-Fraktion, die AfD-Stadtfraktion und das Bündnis für Crivitz (BfC) setzten sich durch: Der Vertrag soll gekündigt werden. Erst am 15. September 2025 wurde dieser Beschluss öffentlich bekannt gegeben. Doch dieser demokratische Mehrheitsbeschluss wurde bis April 2026 nicht umgesetzt. Stattdessen wurde verzögert, verwiesen, vertagt.

Aufruf des Hundesportvereins Lewitzrand e.V. seit 2023!

Die Bürgermeisterin verwies mehrfach auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, wenn Bürger nach dem Inhalt des Pachtvertrags fragten. Das Amt Crivitz verweigerte Einsichtnahme und berief sich ebenfalls auf Datenschutz. Gleichzeitig ist bekannt, dass die Kommunalaufsicht in anderen Fällen eine deutlich offenere Auslegung von Informationsrechten vertritt. Für viele Bürger entstand der Eindruck, dass Datenschutz hier eher als Schutzschild gegen Transparenz genutzt wird.

Im November 2025 – der Brandbrief des Hundesportvereins Lewitzrand e.V. an Herrn Eichwitz : „Es reicht“

Am 13. November 2025 zog der Hundesportverein Lewitzrand e.V. einen Schlussstrich unter die jahrelangen Vertröstungen. In einem Brandbrief an die Stadt und die Abgeordneten schrieb der Verein: „Es reicht – ignoriert zu werden. Es reicht – vertröstet zu werden. Es reicht – verwiesen zu werden. Es reicht – belogen zu werden. Es reicht – drittklassig behandelt zu werden.“ Der Verein machte deutlich, dass er Planungssicherheit braucht, um sein Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Er wies darauf hin, dass er bereits eine befristete Ausweichpachtung finanzieren müsse und die Kosten an die Stadt weiterreiche. Zugleich kündigte er an, bei weiterem Schweigen der Stadt die Kommunalaufsicht, den Bürgerbeauftragten und die Medien einzuschalten.

Der Brandbrief war ein Hilferuf – und eine klare Ansage: So kann es nicht weitergehen.

Die Sitzung vom 8. Dezember 2025: Ein Wendepunkt? Eher ein Abend, der vieles sichtbar machte!

In dieser angespannten Lage kam es am 8. 12. 2025 zur Stadtvertretersitzung. Der Saal war ungewöhnlich voll. Viele Bürger wollten wissen, wie es mit dem Hundesportplatz weitergeht. In der ersten Reihe saß auch die Vorstandsspitze der CWG Crivitz, Frau Christina Behrend, begleitet von weiteren CWG-Mitgliedern. Viele Bürger empfanden dies als sichtbare Machtdemonstration.

In der Einwohnerfragestunde ergriff der Vorstand des Hundesportverein Lewitzrand e.V. das Wort!

Ein Vorstandsmitglied Frau Heike Jarchow schilderte, dass ihr persönliches Profil auf der offiziellen Facebook-Seite der Stadt Crivitz blockiert worden sei. Sie wies darauf hin, dass es sich bei dieser Seite um den Auftritt einer kommunalen Behörde handelt, die dem Gebot der Neutralität und Gleichbehandlung unterliegt. Ihre Kommentare seien sachlich gewesen, weder beleidigend noch hetzerisch. Die Frage lautete: Wer hat die Blockierung veranlasst – und auf welcher Rechtsgrundlage? Die Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm (CWG-Crivitz) erklärte daraufhin, sie habe die Blockierung selbst veranlasst, weil die Antworten des Hundesportvereins aus ihrer Sicht „der Ehrung der Stadt nicht entsprochen“ hätten.

Für viele im Saal war das ein Schlüsselmoment: Eine Bürgerin wird auf einem offiziellen Kommunikationskanal der Stadt ausgeschlossen, nicht wegen unsachlicher Angriffe, sondern weil ihre kritische Rückmeldung offenbar nicht in das gewünschte Bild passte. An diesem Punkt stellt sich eine grundlegende Frage zur demokratischen Ordnung: Wer kontrolliert eigentlich die öffentlichen Kommunikationskanäle der Stadt Crivitz – die Bürgermeisterin, das höchste Organ der Stadt, also die Stadtvertretung, oder das Amt Crivitz als Verwaltungsträger? Es geht nicht um eine Formalität, sondern um die zentrale Frage, wem die digitale Öffentlichkeit der Stadt gehört und wer darüber entscheidet, welche Stimmen dort sichtbar bleiben dürfen.

In einer weiteren Frage wurde die Bürgermeisterin mit einer eigenen öffentlichen Aussage konfrontiert. Am 5. Dezember 2025 hatte sie auf der Facebook-Seite der Stadt geschrieben, dass auch der Hundesportverein Lewitzrand e.V. die Trainingsmöglichkeiten in der Goldberger Straße kostenlos nutzen dürfe. Das Vorstandsmitglied fragte, ob diese Aussage hier und heute verbindlich bestätigt werden könne – mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“. Die Antwort lautete: „Kann ich Ihnen nicht sagen.“ Damit blieb eine zentrale Frage unbeantwortet. Noch brisanter wurde es, als der Verein darauf hinwies, dass er die Bürgermeisterin bereits schriftlich aufgefordert habe, bestimmte Aussagen zu unterlassen, die nachweislich falsch seien. Trotz dieser Unterlassungsaufforderung seien die Aussagen wiederholt worden. Auf die Frage, wie dies mit den Pflichten des Amtes vereinbar sei, antwortete die Bürgermeisterin: „Dazu werde ich Ihnen hier weiter keine Antwort geben.“ Die Stimmung im Saal wurde zunehmend angespannter. Viele Bürger hatten den Eindruck, dass kritische Fragen nicht beantwortet, sondern abgewehrt wurden.

Der Hundesportverein Lewitzrand e.V. machte in der Sitzung deutlich, wie dramatisch die Situation für ihn ist. Nach eigenen Angaben sind bis zu 60 Prozent der Mitglieder direkt von dem Nutzungsverbot betroffen, ein Viertel der Mitglieder sei bereits ausgetreten. Ohne Zugang zu einem geeigneten Trainingsplatz ist ein Hundesportverein auf Dauer kaum überlebensfähig. Der Verein hatte sich über Monate hinweg sachlich, höflich und regelkonform verhalten – doch seine Lage verschlechterte sich weiter.

Als der Verein darauf hinwies, dass die Stadtvertretung bereits im Juni 2025 die Kündigung des Pachtvertrags beschlossen habe, erklärte die Bürgermeisterin, die Kündigung sei „nicht ihre Aufgabe“. Diese Aussage löste heftige lautstarke Reaktionen aus den Reihen der Opposition aus. Vertreter der CDU erinnerten die Bürgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm (CWG-Crivitz) daran, dass die Bürgermeisterin als Spitze der Verwaltung Beschlüsse der Stadtvertretung umzusetzen habe. Es entwickelte sich eine lautstarke Diskussion über Zuständigkeiten, alte Verträge und angebliche Hürden.

Das Amt Crivitz und die Frage nach Bürgernähe!

Ein weiterer Moment, der vielen im Saal im Gedächtnis blieb, ereignete sich, als Bürger wissen wollten, wann endlich ein Gespräch mit dem Amt Crivitz über den seit Jahren umstrittenen Pachtvertrag möglich sei. Der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Herr Michael Rachau, war anwesend – und verwies knapp darauf, die Sprechzeiten seien „unten angebracht“. Der Satz stand im Raum wie eine kalte Wand. Das sehr hörbare Raunen zeigte, wie diese Antwort wirkte: als Abwehrhaltung in einer Situation, in der Bürger seit Jahren um Transparenz kämpfen. Statt eines Gesprächsangebots oder eines Hinweises auf ein Verfahren blieb ein formaler Verweis – und das in einer Angelegenheit, in der Bürger seit Jahren um Transparenz kämpfen.

Wiederkehrende Muster im Umgang mit Bürgern!

Die Reaktionen im Saal kamen nicht aus dem Nichts. Viele Bürger berichten seit Jahren von immer gleichen Mustern der CWG – Crivitz als Fraktion auf Stadtvertretersitzungen und CWG – dominierenden Ausschüssen im politischen Alltag der Stadt:

  • Unterbrechen von Bürgern in der Einwohnerfragestunde
  • Abwürgen kritischer Fragen, bevor sie vollständig gestellt sind
  • Diskreditierung von Fragestellern, teils durch abwertende Bemerkungen und Beleidigungen
  • Hinweise, man dürfe „nur Fragen stellen“
  • Bereinigung von Protokollen, bei denen Wortmeldungen später nicht mehr auftauchen oder entstellt waren
  • Verlagerung wichtiger Entscheidungen in den nichtöffentlichen Sitzungsteil
  • Verweis auf Datenschutz als universeller Schutzschild gegen Einsicht in Unterlagen

Ein Muster wird sichtbar: Blockade, Abwehr, Verschleierung

Auch das Verhalten einzelner Akteure der CWG – Crivitz hat Spuren hinterlassen. Aus Protokollen und Berichten geht hervor, dass Alexander Gamm (sachkundiger Einwohner – CWG – Fraktion- in Facebook auch als Paul Hermann unterwegs) der Ehemann der Bürgermeisterin, mehrere Bürger in Sitzungen wiederholt scharf angegangen haben soll – teils bis an die Grenze des Zumutbaren. In der Sitzung am 8. Dezember 2025 blieb er zunächst zurückhaltend, fiel später jedoch bei einem anderen Tagesordnungspunkt durch eine obszöne Geste („Stinkefinger“) auf. Solche Vorfälle verstärken den Eindruck einer politischen Kultur, in der Bürgerbeteiligung nicht als Chance, sondern als Störung wahrgenommen wird.

Fazit:

Ein Konflikt, der weit über den Hundesport hinausgeht!

Der Fall zeigt: Es geht längst nicht mehr nur um Hundesport, sondern um Vertrauen in kommunale Prozesse und die Frage, wie offen und nachvollziehbar Entscheidungen in Crivitz getroffen werden. Viele hoffen, dass dieser Konflikt ein Weckruf ist – und dass Crivitz wieder ein Ort wird, an dem Bürgerfragen nicht als Störung empfunden werden, sondern als Teil einer lebendigen, funktionierenden Demokratie.

Nach der Anerkennung des Status wächst das Bedürfnis in Schwerin nach mehr Städtetouristen und internationaler Bekanntheit!

28.Juli -2024/P-headli.-cont.-red./404[163(38-22)]/CLA-240/79-2024

Liebe Stadtmarketing-Agentur aus Schwerin, jetzt beginnt die Arbeit erst richtig für die kommenden Jahre!

Es ist eine Verpflichtung der Politik und der Kommunalvertreter, noch mehr in das „UNESCO-Weltkulturerbe“ in Schwerin und die Infrastruktur zu investieren.

Bisher sind auf der UNESCO-Welterbeliste n die Hansestädte Wismar und Stralsund aufgeführt. Die alten Buchenwälder im Müritz-Nationalpark und auf der Insel Rügen haben den Status eines Weltnaturerbes. Die Bestrebungen, Schwerin auf die Welterbeliste zu setzen, sind bereits mehr als 20 Jahre alt.

Das Residenzensemble ist ein Beispiel für den Historismus, der verschiedene Stile verbindet. Das Schloss am See in Schwerin ist das Herzstück des Ensembles. Mitte des 19. Jahrhunderts veranlasste Großherzog Friedrich Franz II. den Umbau des Palastes, um die Geschichte des Hauses Mecklenburg-Schwerin hervorzuheben. Das Welterbe umfasst neben dem Schloss, ein Theater und Kirchen auch Militärgebäude, einen Bahnhof, eine ehemalige Schule für höfische Beamte, ein Palais, Wohnhäuser und einen Krankenpferdestall. In Schwerin entstand ein harmonisches Ensemble aus Architektur, Gebäuden und Parks, das die gesamte Infrastruktur des höfischen Lebens und der romantischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.

Nun ist es endlich so weit, nach einer langen Zeit der intensiven Aktivitäten des Welterbe-Schwerin-Fördervereins. Die Mitglieder des Vereins möchten dieses Ereignis gemeinsam feiern und würdigen es mit einem vereinsinternen „Welterbefest“, zu dem der Vorstand eingeladen hat.

Dieses Fest soll ein kleines Dankeschön an alle Mitglieder und Unterstützer des Vereins sein, die sich in den vergangenen Jahren für die Bewerbung der Welterbe-Bewerbung so sehr engagiert haben. Dieser Einsatz und die Unterstützung sind für den Verein, die Stadt Schwerin und die Region von großer Bedeutung! Aber es geht auch um die Frage, was aus der engagierten Bürgergesellschaft möglicherweise in Zukunft zum Thema Welterbe beitragen werden kann.

Kommentar/Resümee- der Redaktion

„Wir sind Welterbe“ Welterbe Schwerin Förderverein

Nachdem 1918 die Monarchie in Deutschland geendet hatte, wurde das Schloss in Staatsbesitz umgewandelt. Seitdem wurde es unter anderem als Museum, Lazarett, Hauptquartier des sowjetischen Militärs und pädagogische Schule genutzt. Seit Herbst 1990 dient es wieder als Regierungssitz: Neben dem Schlossmuseum befindet sich hier der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

Die besondere Verantwortung des Landtags besteht darin, einen Landtagssitz zu besitzen, der gleichzeitig UNESCO-Weltkulturerbe ist, und die Verpflichtung, die Erhaltung auch in Zukunft zu gewährleisten.

Es ist wichtig, dass die Förderung, Erhaltung und der Schutz der Welterbestätten in Mecklenburg-Vorpommern stets im Vordergrund stehen.

Tourismusort Crivitz – Antrag beschlossen! *Trial-and-Error* – Versuch oder Irrtum? Jedoch wer ist zuständig?

28.Nov.-2022/P-headli.-cont.-red./208/83-22/CLA-45/45-2022

Es könnte auch als eine Probieraktion bezeichnet werden, um zu sehen, ob es gelingt! Wenn Crivitz denn schon als „engagierte Stadtgesellschaft“ ausgezeichnet wurde in Berlin, warum sollte dann nicht auch ein Titel aus Schwerin zum Tourismusort hinzukommen? Könnte es sein, dass es dafür Fördergelder gibt? Ein ewiger Suchprozess.

Das dachten sich sicherlich auch die Stadtvertreter, als sie im Oktober den Antrag zur Anerkennung als Tourismusort beschlossen haben. Die zweimalige Beratung im Umweltausschuss war dann plötzlich bereits ausreichend, um alles klarzustellen. Zweimal beraten und durch! Frei nach dem Motto * Erst einmal schnell einen Antrag stellen, bevor wir nichts mehr abbekommen*! Wir werden dann mit dem Bürger reden, wenn wir ihn eingeholt haben.

Man könnte auch von einem Realitätsverlust oder Tunnelblick sprechen, oder? Wie heißt es doch so schön – entscheidend bei der Bewertung ist 1. Die LAGE und 2. Die LAGE und 3. Nochmals die LAGE!

Die Stadt ist mit ihren Projekten und Angeboten noch nicht an den Punkt gelangt, wo sie in der Lage wäre, die touristischen Erwartungen ihrer Gäste zu erfüllen. Derzeit gibt es einige unvollendete Projekte, kein Verkehrsraum- bzw. Parkraumkonzept, ausreichende Beherbergungsangebote, Anlaufstellen für touristische Angebote usw.

Auch die Ausflugsziele um Crivitz herum sind begrenzt. Außer zu den zukünftigen geplanten großflächigen „Freiheitstechnologien“ wie Wind-, Solar- oder Bergwerksgebieten. Diese sollten eigentlich Natur-und Umweltverträglich geplant werden. Aber, naja! Leider kann man in Crivitz nicht Baden, sondern nur Camping auf sechs Stellflächen. Der Stadtpark und das Arboretum laden zum Verweilen ein!? Der Radweg nach Pinnow 2023/24 werben dann für einen Ausflug nach Schwerin.

Antrag von Crivitz – ohne Engagement und inhaltliche Substanz!

In der Oktober-Sitzung wurde nun ein Antrag angenommen, der jedoch nur formell war und ohne inhaltliche Substanz hat. Es gibt keine eingehende Bewertung der Faktoren Kultur und Freizeit, Investitionen, Gäste, Infrastruktur, Angebote und Alleinstellungsmerkmale usw. Es war auch kein Motiv für den Antrag zu erkennen im dazugehörigen Beschluss. Es wurde lediglich erläutert, dass der Umweltausschuss die Situation festgestellt hat und dann wurden die ausführlichen Antragsbedingungen vom Ministerium wiedergegeben. Damit war dieses Thema beendet!

BV Cri SV 601/22 Beschlussfassung zum Antrag der Stadt Crivitz zur Anerkennung als Tourismusort und zum Grundsatzbeschluss zur Unterstützung des Amtes bei der Anerkennung als Tourismusregion

In Crivitz ist man noch längst nicht so weit, hier soll nun erst einmal eine neue Arbeitsgruppe gegründet werden unter der Leitung eines Stadtvertreters, welche dann die Themenschwerpunkte sinngleich festlegen und formulieren sollen! Dann kann sich der Bürger endlich einbringen! Welcher Ausschuss soll federführend für die Belange der Tourismusentwicklung responsable sein? Das ist nun offenbar unklar?

Zum Vergleich – die fachliche fundierte Begründung der Gemeinde „Dobin am See“!

Also so gute Voraussetzungen wie in „Dobin am See“ sind in Crivitz nun wirklich nicht gegeben. Oder? Die Frage, wie dieser Sachverhalt bewertet werden sollte, liegt im Moment noch in der Hand des Betrachters. So hat die Gemeinde Dobin am See bereits ihren vollständigen Erläuterungen im Erhebungsbogen und Analysen längst veröffentlicht und auch das Motiv hierzu beschlossen. Hierzu das Beispiel – „Unsere Gemeinde liegt am Ostufer des Schweriner Sees und hat damit für das Binnenland sehr gute touristische Voraussetzungen. Das motiviert uns, die Entwicklung der touristischen Infrastruktur voranzutreiben und weitere Angebote für Gäste und Bewohner zu etablieren(so laut Beschuss 17.10.2022)Das klingt doch schlüssig, oder? Und so sieht ein eine fachlich fundierte Begründung aus die wirklich sehr ausführlich dargestellt ist! Mit dieser Darstellung von Dobin am See ist auf jedenfalls ein Erfolg garantiert!

BV Dob GV 500/22 Grundsatzbeschluss zum Antrag Tourismusort und Beteiligung an einer Tourismusregion im Amtsbereich Crivitz

Zuständigkeiten des Auschusses für den Bereich Tourismuss in der Stadt Crivitz – von 2009 bis 2019

Von 2009 bis 2019 behandelte federführend ausschließlich der Kulturausschuss den Bereich Touristik in seinen Aufgabenbereich, laut Hauptsatzung. Im Fachbereich Touristik engagierte sich sehr stark, die 2021 plötzlich und unerwartet verstorbene SPD-Mandatsträgerin Frau Bettina Keine (stellvertretende Vorsitzende des ver.di Landesbezirksfrauenrates), welche einen großen Konsens und Zuspruch auch bei vielen Crivitzer Vereinen erreichte. Sie war es, die wiederholt die touristischen Belange in den Vordergrund stellte und Konzepte vorschlug und abforderte.

Zuständigkeiten des Auschusses für den Bereich Tourismuss in der Stadt Crivitz – von 2019 bis 2024

Kurz nach der Kommunalwahl im Oktober 2019 wurde die Hauptsatzung der Stadt Crivitz geändert und der wieder gewählte, jetzt aber in der Fraktion die LINKE/Heine, als Vors. des Umweltausschusses, Herr Hans Jürgen Heine, bemächtigte sich des Themas.  Also hat sich der Ausschuss in „Umwelt, Landeskultur und Tourismus“ umbenannt. Bei der Betitelung blieb es aber auch, denn es wurde ein entscheidender Fehler damals gemacht laut Kommunalverfassung.

In der genauen Darstellung / Beschreibung für die Aufgabenbereiche des Ausschusses, die er nun abarbeiten sollte, taucht aber nun das Fachgebiet – Tourismus/ Touristik – in der verabschiedeten Hauptsatzung überhaupt nicht mehr auf.

Es erfolgte somit eine Betitelung ohne die kommunal-rechtliche Legitimation für die Federführung im Bereich Tourismus! Oje! Was nun! Was sagt denn jetzt unsere Citymanagerin hierzu? Oder die Bürgerhauskoordinatorin, welche auch touristische Angebote anpreist? Denn beide Verantwortlichen sind im Kulturausschuss vertreten. Muss man wirklich den Umweltausschuss als tragendes Element nehmen? Ist es nicht vielleicht angebrachter, das Thema im Kulturausschuss zu behandeln?

Die Angelegenheit wurde vergessen und ist dadurch nicht durch die Hauptsatzung gedeckt. Damit ist die Zuständigkeit für diesen Bereich offen und kann nur in gegenseitigem Einvernehmen mit den anderen Ausschüssen geklärt werden.

Resümee

Es ist schon erstaunlich, dass der Umweltausschuss seit Längerem wieder einmal eigenmächtig berät zu diesem Thema und entscheidet und die Ortsteilvertretungen  hierzu nicht einbezieht. Es wird seit Jahren darüber gesprochen, aber keine Veränderung ist in Sicht. Die Federführung sollte nun unbedingt beim Thema Tourismus beim Kulturausschuss liegen, da hier auch die Citymanagerin und die Bürgerhauskoordinatorin beteiligt sind.  Zudem werden die Workshops zum Marktplatz auch in der Innenstadt diskutiert und sollen die zukünftige Attraktivität der Stadt für den Tourismus gestalten. Das ist wirklich sinnvoll. Der Kulturausschuss kann sich aufgrund seiner breiteren Zusammensetzung besser an die Öffentlichkeit wenden und Maßnahmen bewerten.

Eine Kombination der Verantwortlichkeit aus Kultur- und Umweltausschuss wäre in den noch verbleibenden 15 Monaten dieser Legislaturperiode realisierbar, allerdings ist es schwer vorstellbar, wenn der Umweltausschuss weiterhin so dominiert.

Teil III- Hoffentlich das Ende! Das *Hin* und *Her* zur Mitgliedschaft im Verein AGFK MV!

14-Okt.-2022/P-headli.-cont.-red./193/68-22/CLA-30/30-22

Wir berichteten darüber im Teil 2- bereits am 07.08.2022- https://crivitzer-lokalanzeiger.de/aktuelles/das-hin-und-her-zur-mitgliedschaft-im-verein-agfk-mv/

Der Umweltausschuss der Stadt Crivitz verkennt nach wie vor hartnäckig die Vorgänge und Beschlusslagen in der Vergangenheit zu diesem Thema der Mitgliedschaft im Verein AGFK MV. Vor 16 Monaten wurde dieses Thema durch die Stadtvertretung begraben (Beschluss vom 14.06.2021 – abgelehnt), auch vorrangig durch das negative Statement vom Umweltausschuss. So argumentierte der Fraktionsvorsitzende der CWG Herr Andreas Rüß damals, dass der Verein zu professionell und kompentent für die Stadt Crivitz ist und dass da ja nur vorrangig Projektierer Mitglieder sind. Auch wurde das Argument vom Ausschuss dargestellt, dass man in der Stadt keinen Ansprechpartner hat in der Stadt Crivitz und man das alles nicht leisten kann! Also wurde folglich der Antrag mehrheitlich abgelehnt und nicht zurückgestellt. Ebenso lehnte auch der Amtsausschuss auf seiner Sitzung am 22.06.2022 diesen Antrag mehrheitlich ab und begrub ebenfalls dieses Thema.

Der AGFK MV – Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen M-V e.V.  hilft kommunalen Verwaltungen in M-V, für guten und sicheren Rad- und Fußverkehr zu sorgen. Der Mitgliedsbeitrag für eine Kommune beträgt jährlich 500€ bei einer Einwohnerzahl bis 5000.

@ALLRIS®net

Nach 16 Monaten, in einer nur einmaligen Beratung im Umweltausschuss am 19. Juli 2022, formuliert dieser nun neue Begründungen für einen erneuten Antrag, um seine 180 Grad Drehung in den Ansichten jetzt zu rechtfertigen!

Dann wird erstaunt festgestellt, dass die Stadt Crivitz plötzlich doch Hilfe, Unterstützung braucht für die künftigen Aufgaben und der Verein kann hierzu mit seinem Wissen und Vernetzungen zu anderen Kommunen Beistand leisten!  Oha, nun ist also doch plötzlich professionelle Hilfe gefragt? Schau an nach 16 Monaten, ein Wandel in den Ansichten! Im Weiteren ist zu lesen, dass Fahrradmobilität und E-Bikes eine wichtige Rolle spielen und dass man besser von A nach B kommen möchte und darum das Netz an Fahrradwegen weiter ausgebaut werden sollten. Also das war eigentlich alles schon vor 16 Monaten bekannt und stellt nicht neues dar! Erstaunlicherweise wird jetzt festgestellt, dass der Verein ein fachliches Kompetenzzentrum für Beratung und Unterstützung ist für Radwege. Schau an!

Ein Ziel wurde auch formuliert: so sollen 7 Kommunen (Barnin, Bülow, Crivitz, Demen, Friedrichsruhe, Tramm, Zapel) bis spätestens Ende November 2022 ebenfalls die Beschlüsse fassen zu einer Mitgliedschaft im Verein. Ob das mit Demen, Bülow und Tramm auch so wird, bleibt fraglich! Das soll dann zu einer Belebung einer neuen Interessengemeinschaft *Tourismus* – Rund um Crivitz – führen. Die weiteren Arbeiten sollen dann durch diese sogenannte neue Arbeitsgemeinschaft * Rund um Crivitz* durchgeführt werden.

Und das alles meint natürlich nicht nur der Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt Crivitz Herr Jürgen Heine, sondern auch der Koordinator der Interessengemeinschaft *Rund um Crivitz* Herr Jürgen Heine. Womit sich die Frage nach einem Ansprechpartner der Stadt Crivitz für den Verein, welche man vor 16 Monaten nicht beantworten konnte, sich eigentlich erübrigt, da sich dieser hier mit diesem *Letter of Intent* (Absichtserklärung) schon vorstellt! Er muss hierzu nur noch ernannt werden, was sicherlich schon längst feststeht!

Resümee

Bei dieser plötzlichen Wende der Ansichten schmückt sich der Umweltausschuss mit fremden Federn! Denn die damaligen Antragsteller aus den Reihen der Opposition wurden monatelang klein gehalten und Ihr Antrag abgelehnt. Plötzlich nun die Wende in den Ansichten nach 16 Monaten. Eine verlorene Zeit, weil es vielleicht nur ein damaliges politisches Spektakel war?

Die Frage ist nur, ob es denn nicht noch andere Gründe gab (wie z.B., dass eben der Verein auch gute Kontakte zu Förderprogrammen hat und diese eben wichtig sind) als die hier verkrampften dargestellten Gründe. Warum aber fragt man denn eigentlich die Bürger zu diesem Thema nicht zuerst? Zumal in ca. 18 Monate schon die Kommunalwahl ansteht und neue Abgeordnete diesen Plan dann umsetzen müssen in der Zukunft!

Teil- II „Das *Hin* und *Her* zur Mitgliedschaft im Verein AGFK MV“!

07-Aug.-22/P-headli.-cont.-red./165/40-22/CLA-2/2-22

Umweltausschuss im Hochgefühl zum Antrag als *Tourismusort* Crivitz und verkennt die Beschlusslage in der Stadtvertretung!

Der AGFK MVArbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e.V. hilft kommunalen Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, für guten und sicheren Rad- und Fußverkehr zu sorgen. Er ist finanziell getragen durch Mittel der Landes- und Kommunal-Ebenen. Er ist ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen rund um den Rad- und Fußverkehr für die kommunalen Verwaltungen.  Der AGFK MVe.V. ist mit den anderen AGFKs eng vernetzt, was den Austausch von Wissen und guter Praxis sehr schnell, günstig und einfach macht. Die Mitgliedschaft im Verein ermöglicht es den Mitgliedern zudem, institutionell gebündelt und damit koordiniert kommunale Belange gegenüber dem Land, Bund oder weiteren Akteuren zu vertreten.

Eine Empfehlung des Umweltausschuss 19. Juli 2022 zur Wiederbelebung eines abgelehnten Antrages aus 2021, der ja eigentlich nur zurückgestellt wurde und aufgrund des plötzlichen Wunschs zum Tourismusort jetzt wieder umgewandelt werden soll, sorgt für erstaunen!?

Klingt alles ganz normal, ist es aber gar nicht!

Eine 180 Grad Drehung des Umweltausschuss nach 12 Monaten! Und plötzlich will der Hauptausschuss am 08.Aug.22 auch wieder neu beraten zu einer Mitgliedschaft beim AGFK? Wie kam es dazu und warum ist ein Jahr vergangen zu diesem Sinneswandel?

Was ist im Juli 2022 passiert?

Auf seiner Sitzung am 19.07.2022 (Einwohner waren nicht anwesend) gab es plötzlich eine Mitteilung des Ausschusses, welcher empfiehlt einen Antrag auf Mitgliedschaft der Stadt Crivitz im Verein AGFK MV zu stellen (Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 500€ bei einer Einwohnerzahl ab bis 5000), denn er passt auch gut in den Antrag auf Anerkennung der Stadt zu einem Tourismusort. Weiterhin stellte man fest, dass die CDU ( Crivitz und Umland ) am 14.Juni 2021 diesen Antrag eingebracht hatte…

https://crivitzer-lokalanzeiger.de/uncategorized/vereinsbeitritt-der-agfk-mv-arbeitsgemeinschaft-fuer-fahrrad-und-fussgaengerfreundliche-kommunen-mecklenburg-vorpommern-e-v/

und im Ergebnis wurde auf eine mögliche Mitgliedschaft des Amtes verwiesen. Bis zu dieser Entscheidung des Amtsausschusses ist der Antrag der Stadt auf Mitgliedschaft zunächst zurückgestellt. Der Amtsausschuss hat nun eine Mitgliedschaft abgelehnt und deshalb diese Empfehlung! (so laut Protokoll).

Alles sehr paradox!

Warum, weil etwas ganz anderes vor 12 Monaten passiert ist! (Einige von uns waren als Besucher sogar dabei!)

Im Ergebnis der Beratung vom 14 Juni 2021 wurde der Antrag eindeutig abgelehnt und nicht zurückgestellt.

Mit der Begründung das der Verein zu Professionell für die Stadt Crivitz ist und das da ja nur Projektierer sind und wer soll denn da bei uns der Ansprechpartner sein! Das sei maximal was für den Amtsausschuss!…...

https://crivitzer-lokalanzeiger.de/uncategorized/zu-professionell-fuer-die-stadt-crivitz-bestenfalls-fuer-den-amtsausschuss-crivitz/

Dabei hatten die Antragsteller nur an die Vorteile gedacht für zukünftige Planungen von Radwegen nach Schwerin und Wessin!

Nach dem also die Stadt Crivitz eine Mitglietschaft beim AGFK abgelehnt hatte, stellte sich der AGFK als Verein persönlich am 27.April 2022 in der Sitzung des Amtsausschuss vor .(Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 2.000 € bei einer Einwohnerzahl ab 25.000)

In der nachfolgenden Beratung am 22.Juni 2022 des Amtsausschusses wurde dann über eine Mitgliedschaft entschieden und der Antrag abgelehnt!

Kurios was!

Die Frage ist nur, was der Umweltausschuss mit seiner Sichtweise der Dinge erreichen will?

Resümee

Eine verzerrte und unloyale Darstellung des Umweltausschusses über die gesamten Geschehnisse zu diesem Thema. Eigentlich unverständlich da alle Stadtvertreter im Ausschuss auch im Juli 2021 anwesend waren. Man sollte schon bei der wahrhaftigen Beschreibung bleiben!

Abgelehnt ist abgelehnt und nicht zurückgestellt! Nicht ohne Grund hat der Amtsausschuss eine Mitgliedschaft abgelehnt!

Bei dieser plötzlichen Wende der Ansichten schmückt sich der Umweltausschuss mit fremden Federn! Erst werden die damaligen Antragsteller klein gehalten sowie Ihr Antrag abgelenht und nach 12 Monaten ist das ja alles gar nicht so gemeint gewesen? Eine späte Genugtuung der damaligen Antragsteller!

Die Frage ist nur, ob denn unbedingt der dritte Schritt vor dem ersten Schritt gemacht werden muss bei der Antragstellung zum Tourismusort? Viele Ideen und Mitgliedschaften passen zum Antrag für ein Tourismussort, aber warum fragt man denn die Bürger nicht zuerst und macht sich dann einen Plan?!

Teil I- Mitgliedschaft beim AGFK der Stadt Crivitz! Zu Professionell für die Stadt Crivitz! Bestenfalls für den Amtsausschuß Crivitz!

20-Juli-21/P-headli.-cont.-red./99/48-21

Zu Professionell für die Stadt Crivitz!!! Die CWG verweigerte Ihre Zustimmung zu diesem Antrag mit den Worten:

“ da sind nur Projektierer in dem Verein das ist alles zu professioniert“ und „ Und wer soll denn da bei uns der Ansprechpartner sein?

Also, angeblich eine Nummer zu groß? Nein, im Gegenteil, hier ist natürlich Engagement (natürlich auch Zeitaufwand)  und Sachverstand gefragt. Die Mittelzentren wie Parchim und Ludwigslust und sogar der regionale Planungsverband Westmecklenburg hätten auf jeden Fall, dem Grundzentrum Crivitz, geholfen  und  es unterstützt!!!!! Aber was der „was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“

Jemand ist Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen und bevorzugt das, mit dem er vertraut ist.

Teil 0 -Vereinsbeitritt der AGFK MV – Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e.V

14-Jun.-21/P-headli.-cont.-red./90/39-21

Der öffentliche Antrag der CDU zur Stadtvertretersitzung am 14.06.2021 mit den wesentlichen Inhalten, kurz dargestellt!

Wir berichten aus dem Inhalt des öffentlichen Antrages -auszugsweise- so wie er zum 14.06.2021 zur Diskussion steht!

Sachliche Darstellung/Begründung:

Die AGFK MV e. V. hilft kommunalen Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, für guten und sicheren Rad- und Fußverkehr zu sorgen. Mitglieder in der AGFK MV e. V. können Städte, Gemeinden, Ämter und Landkreise aus ganz M-V werden, die den Rad- und Fußverkehr verbessern wollen.

Die AGFK MV gibt es seit 2017 als Initiativkreis engagierter Kommunen und seit Oktober 2020 als eingetragenen Verein. Minister Pegel ist Schirmherr des Vereins, Rostocks Oberbürgermeister Claus-Ruhe Madsen der Vorstandsvorsitzende. Gründungsmitglieder des Vereins sind neben größeren Städten des Landes wie Rostock, Stralsund und Greifswald, auch die Gemeinden Ostseebad Heringsdorf und Hohenkirchen.

Seit Ende 2017 erhält die AGFK MV eine Förderung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, mit der u. a. ein Projektkoordinator finanziert, die Entwicklung der Organisation vorangetrieben sowie Fachaustausch und Projekte für die Kommunen organisiert werden konnten. Ab 2021 erhält die AGFK MV diese Landesmittel als institutionelle Förderung aus dem Landeshaushalt. Neben den Landesmitteln, finanziert sich die AGFK MV auch aus kommunalen Mitgliedsbeiträgen.

Das Vorbild für die AGFK MV sind vergleichbare Arbeitsgemeinschaften in mittlerweile fast allen Bundesländern. Die meisten dieser Arbeitsgemeinschaften sind als eingetragener Verein organisiert. Sie alle sind finanziell gemeinsam getragen durch Mittel der Landes- und Kommunal-Ebenen. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Fragen rund um den Rad- und Fußverkehr für die kommunalen Verwaltungen. Die AGFK MV ist mit den anderen AGFKs eng vernetzt, was den Austausch von Wissen und guter Praxis sehr schnell, günstig und einfach macht. Die Entwicklung der AGFK MV wird in Fachkreisen bundesweit wahrgenommen.

Zweck und Aufgaben der AGFK MV e. V. sind in der Vereinssatzung unter § 2 Zweck des Vereins (Anlage 1), definiert.

 Zu den Aufgaben im Einzelnen gehören:

  1. Koordinierung von Informations- und Erfahrungsaustausch
  2. Beratung und Hilfestellung für die Mitglieder
  3. Entwicklung und Durchführung von Projekten
  4. Organisation von Fortbildungsveranstaltungen, Fachtagungen und Beratungen sowie Arbeitskreisen
  5. Interessenvertretung und Darstellung der Belange fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte, Gemeinden und Landkreise gegenüber Land, Bund
  6. Durchführung gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit
  7. Informations- und Erfahrungsaustausch mit den kommunalen Arbeitsgemeinschaften für Rad- und Fußverkehr in anderen Bundesländern.

Eine Mitgliedschaft in der AGFK MV e. V. bringt für die Stadt Crvitzviele Vorteile mit sich, u. a.:

  1. Durch gemeinsame, von der Geschäftsstelle der AGFK MV e. V. koordinierte Projekte sparen die kommunalen Mitglieder Zeit- und Projektkosten für immer wieder geforderte Kampagnen z. B. zur Verkehrssicherheit und zum Verkehrsverhalten einschließlich der Vermittlung geltender Verkehrsregeln (z. B. Änderungen in der StVO, etc.). Die AGFK MV entwickelt z. B. einmal zentral eine Kampagne, die dann jeweils lokal bei den Mitgliedern eingesetzt werden kann. Die Mitglieds-Kommune spart hierdurch substantielle Personal- und Geld-Ressourcen bei der Entwicklung und Konzeption.
  2. Regelmäßige Arbeitstreffen sowie organisierte Fortbildungen (auch als Video-Konferenz) zu kostenlosen (oder stark vergünstigten) Konditionen stellen sicher, dass die Verwaltungsmitarbeiter und Mitarbeiterinnen über aktuelles Fachwissen verfügen. Neue Fachkenntnisse und Problemlösungen aus Praxisbeispielen anderer Kommunen, können so einfacher vor Ort angewendet werden. Themen können z. B. die sichere Führung von Radverkehr an Kreuzungen sein, die moderne Gestaltung von Fahrradstraßen oder auch Erfahrungsaustausch zur Organisation und guten Ideen für das jährliche STADTRADELN.
  3. Die Mitgliedschaft im Verein ermöglicht es den Mitgliedern zudem, institutionell gebündelt und damit koordiniert kommunale Belange gegenüber dem Land, Bund oder weiteren Akteuren zu vertreten. Die AGFK MV (so wie auch die AGFKs in den anderen Bundesländern) fungieren dabei in ihrem jeweiligen Bundesland als fachlich kompetente Schnittstelle zwischen der kommunalen Ebene und dem Land.

Voraussetzungen für die Aufnahme als ordentliches Mitglied nach Vereinssatzung sind:

a)         der Beschluss eines zuständigen kommunalen Gremiums zum Beitritt des Vereins

b)         die Benennung einer festen Ansprechperson

c)         die Zahlung der Mitgliedsbeiträge gemäß Satzung und Beitragsordnung

d)         die grundsätzliche Unterstützung der Vereinszwecke

e)         der Nachweis einer Strategie, eines Konzeptes oder ähnlicher Planungsgrundlagen, welche dem Vereinszweck entsprechen.

Bis auf den notwendigen Beschluss eines kommunalen Gremiums werden durch Stadt Crivitz die Voraussetzungen für die Aufnahme als ordentliches Mitglied bereits erfüllt.

Eine feste Ansprechperson wird von der Stadtvertretung festgelegt und benannt und eine neue Personalstelle hierfür ist nicht notwendig. Durch den Beitritt in die AGFK MV e. V. als ordentliches Mitglied wird der Stellenwert des Fuß- und Fahrradverkehrs in der Stadt Crivitz unterstrichen und eine Basis für die Weiterentwicklung der Nahmobilität geschaffen.

Die Satzung und Beitragsordnung der AGFK MV ist an die Vereinssatzungen anderer AGFK´s angelehnt und wurde innerhalb des Initiativkreises und auch mit dem Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Institutionen intensiv abgestimmt und diskutiert.


Beschlussentwurf:  

Die Stadtvertretung bekundet ihr Interesse an der Teilnahme an der „Arbeitsgemeinschaft für Fußgänger und fahrradfreundliche Kommunen“ (AGFK MV) ab dem Jahr 2021. Der Bürgermeister wird beauftragt, bei dem Verein „AGFK MV – Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.” einen Antrag auf Mitgliedschaft zu stellen und für die nötigen Beitrittsvoraussetzungen zu sorgen.