13.Juni-2026 /P-headli.-cont.-red./490[163(38-22)]/CLA-326/15-2026

Energiepolitik nach Kassenlage â Stadt stoppt Projekt, um am privaten Windpark zu verdienen!
In Crivitz entsteht derzeit ein Bild, das viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erst auf den zweiten Blick erkennen: WĂ€hrend der Windpark Wessin mit 20 riesigen Windkraftanlagen wĂ€chst und der private Investor Alterric öffentlich von regionalen Chancen, Naturschutz und hohen Einnahmen spricht, hat die Stadt Crivitz im Hintergrund ihre eigene Planungshoheit aufgegeben, Geld verloren und setzt nun groĂe Hoffnungen auf Einnahmen, die weder sicher noch kurzfristig erreichbar sind. Die mediale ErzĂ€hlung von â750.000 Euro jĂ€hrlich fĂŒr die Regionâ klingt beeindruckend â doch sie hĂ€lt einer nĂŒchternen PrĂŒfung nicht stand.

Der Ausgangspunkt ist schnell erzĂ€hlt: Crivitz hatte ursprĂŒnglich einen eigenen Bebauungsplan fĂŒr den Energiepark BarninâCrivitzâZapel aufgestellt. Dieser Plan sollte der Stadt ermöglichen, selbst zu bestimmen, wo Anlagen stehen, welche Höhen zulĂ€ssig sind, welche AbstĂ€nde gelten und welche SchutzmaĂnahmen notwendig sind. Doch im April 2026 hob die Stadtvertretung sowohl den Bebauungsplan als auch den sachlichen TeilflĂ€chennutzungsplan Windenergie wieder auf. Die BegrĂŒndung: neue bundesrechtliche Vorgaben, die die kommunale Steuerung erschweren. Die Folge: Crivitz verzichtet auf jede eigene Gestaltungsmacht â genau in dem Moment, in dem der Windpark lĂ€ngst genehmigt ist und gebaut wird.

Der Genehmigungsbescheid des Staatlichen Amtes fĂŒr Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg vom 10. Februar 2025 zeigt, wie weit die Entwicklung bereits fortgeschritten ist. Insgesamt 20 Windkraftanlagen des Typs Enercon Eâ138 EP3 E2 wurden genehmigt. Und anders als oft behauptet, steht der GroĂteil dieser Anlagen nicht in Barnin oder Zapel, sondern auf Crivitzer Gebiet: 15 der 20 Anlagen befinden sich auf der Gemarkung Wessin. Crivitz ist damit nicht Randgemeinde, sondern Hauptstandort â mit allen Belastungen, die ein solcher Windpark mit sich bringt: Eingriffe in Landschaft und Natur, BeeintrĂ€chtigung geschĂŒtzter Biotope, LĂ€rm, Schattenwurf und dauerhafte VerĂ€nderung des Ortsbildes.

Gleichzeitig wird der Ăffentlichkeit ein anderes Bild vermittelt. Beim Energietag MecklenburgâVorpommern wurde angeblich berichtet vom Investor von â750.000 Euro jĂ€hrlich fĂŒr die Gemeindenâ und â150.000 Euro fĂŒr Vereineâ. Dazu kamen Aussagen ĂŒber â600.000 Euro NaturschutzmaĂnahmenâ und â7 Millionen Euro regionale AuftrĂ€geâ. Diese Zahlen klingen beeindruckend â doch sie sind weder durch den Genehmigungsbescheid gedeckt noch durch das Gesetz garantiert. Vielmehr handelt es sich um PRâBotschaften, die den Eindruck erwecken sollen, der Windpark sei ein Geschenk an die Region.

Ein genauer Blick zeigt ein anders Bild: Die angeblichen 600.000 Euro fĂŒr NaturschutzmaĂnahmen finden nicht in Wessin statt, sondern werden ĂŒber die FlĂ€chenagentur MV GmbH abgewickelt â also auĂerhalb der Stadt. âDie Verpflichtung zur Kompensation des Eingriffs in das Landschaftsbild im Umfang von 30,8386 ha KompensationsflĂ€chenĂ€quivalenten geht auf die FlĂ€chenagentur M-V GmbH ĂŒber.â [Immissionsschutzrechtlicher Bescheid- 04.10.2014].

Sie sind zudem keine freiwillige Leistung, sondern gesetzlich vorgeschriebene Kompensationen, weil der Windpark geschĂŒtzte Biotope beeintrĂ€chtigt: 7.804 Quadratmeter Feldgehölz, 1.232 Quadratmeter Baumreihe, 11 EinzelbĂ€ume und 14.003 Quadratmeter naturnahes KleingewĂ€sser. âDie Errichtung und der Betrieb der WKA 8, WKA 9, WKA 10, WKA 12 und WKA 13 ergeht unter der aufschiebenden Bedingung, dass fĂŒr die Art Kranich im Rahmen einer CEF-MaĂnahme eine geeignete FlĂ€che als Brutplatz funktionsfĂ€hig hergerichtet und betreffende FlĂ€che fĂŒr den Zeitraum des Betriebs der WKA 8, WKA 9, WKA 10, WKA 12 und WKA 13 dinglich gesichert (Eintragung einer beschrĂ€nkt persönlichen Dienstbarkeit zugunsten des Staatlichen Amts fĂŒr Landwirtschaft und Umwelt West-Mecklenburg â Abteilung 4 âNaturschutz, Wasser und Bodenâ als zustĂ€ndige Naturschutzbehörde mit der Zweckbindung Naturschutz) wurde. Die MaĂnahme ist vor Umsetzung mit der zustĂ€ndigen Naturschutzbehörde abzustimmen.â [Immissionsschutzrechtlicher Bescheid- 04.10.2014]

Die immer wieder genannten 750.000âŻEuro pro Jahr haben keinerlei Grundlage in Gesetz, Genehmigungsbescheid oder behördlichen Berechnungen. Sie beruhen offenbar allein auf einer mĂŒndlichen Aussage des Investors wĂ€hrend des Energietags. Das alte BĂŒrger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz MV sieht vor, dass Gemeinden 0,2âŻCent pro tatsĂ€chlich erzeugter Kilowattstunde erhalten. Nicht fĂŒr die installierte Leistung, nicht fĂŒr theoretische Maximalwerte, sondern ausschlieĂlich fĂŒr den real produzierten Strom. Und dieser schwankt von Jahr zu Jahr â je nach Wind, Abschaltungen, NetzengpĂ€ssen und technischen Störungen.
Eine moderne 4,2âMWâAnlage erzeugt in MecklenburgâVorpommern realistisch 10,5 bis 12,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das ergibt 21.000 bis 25.000âŻEuro pro Anlage und Jahr.

FĂŒr Crivitz mit seinen 15 Anlagen bedeutet das: 315.000 bis 375.000âŻEuro jĂ€hrlich. Und selbst diese Summe ist nicht garantiert, sondern schwankt jedes Jahr. Die oft genannten 750.000âŻEuro wĂ€ren nur erreichbar, wenn jede Anlage rund 25âŻMillionen Kilowattstunden produzieren wĂŒrde â ein Wert, der in MecklenburgâVorpommern nicht realistisch ist.
Noch gravierender wird die Situation, wenn man die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Nachbargemeinden berĂŒcksichtigt. Das alte BĂŒrgerbeteiligungsgesetz MV schreibt vor, dass nicht nur die Standortgemeinden, sondern auch alle Gemeinden im Umkreis von fĂŒnf Kilometern Anspruch auf einen Anteil der Ausgleichsabgabe haben. Damit mĂŒssen Crivitz, Barnin und Zapel ihre Einnahmen mit BĂŒlow, Demen, Zölkow, Banzkow, Langen BrĂŒtz und Leezen teilen. Die oft genannten 750.000 Euro lösen sich damit endgĂŒltig in Luft auf.

Realistisch erzeugen die 20 Anlagen zusammen etwa 460.000 Euro pro Jahr. Davon gehen â je nach VerteilungsschlĂŒssel â rund 40 Prozent an die Nachbargemeinden. Ăbrig bleiben etwa 276.000 Euro fĂŒr die Standortgemeinden. Verteilt man diesen Betrag nach der Anzahl der Anlagen, erhĂ€lt Crivitz rund 207.000 Euro, Barnin etwa 41.400 Euro und Zapel rund 27.600 Euro. Die Nachbargemeinden erhalten jeweils etwa 30.000 Euro. Damit wird deutlich: Crivitz verliert nicht nur seine Planungshoheit, sondern erhĂ€lt am Ende trotz 15 Anlagen nur rund 207.000 Euro pro Jahr â und das auch nur in einem durchschnittlichen Windjahr. Die ursprĂŒnglich kommunizierten 750.000 Euro sind nicht nur unrealistisch, sondern mathematisch ausgeschlossen.

Und selbst diese Einnahmen flieĂen nicht sofort. Die erste Zahlung erfolgt erst nach dem ersten vollen Betriebsjahr und der anschlieĂenden wirtschaftlichen Abrechnung. Wird der Windpark Ende 2026 fertig, lĂ€uft das erste volle Betriebsjahr 2027, die Abrechnung erfolgt frĂŒhestens 2028 â und erst dann flieĂt Geld. Verzögert sich der Bau, verschiebt sich auch die Zahlung. Realistisch ist daher: Vor 2029 oder 2030 wird Crivitz keinen Cent sehen. Besonders schwer wiegt, dass der Windpark Wessin nicht nach dem neuen BĂŒrger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz von 2026 bewertet wird, sondern nach dem alten Gesetz, das bis 2025 galt. Das neue Gesetz hĂ€tte fĂŒr Crivitz deutlich höhere und stabilere Einnahmen bedeutet, weil es auf die installierte Leistung abstellt. Doch weil der Genehmigungsbescheid aus 2024 stammt, greift ausschlieĂlich das alte Recht â mit allen Nachteilen, Schwankungen und Unsicherheiten. Die Stadt erhĂ€lt also weder eine garantierte Mindestzahlung noch eine Beteiligung an der installierten Leistung, sondern ausschlieĂlich eine variable, wetterabhĂ€ngige VergĂŒtung.
Ebenso brisant wird die Lage, wenn man berĂŒcksichtigt, dass Crivitz in den vergangenen Monaten zwei neuen Gesellschaften beigetreten ist, die ebenfalls finanzielle Verpflichtungen mit sich bringen.

Diese Beitritte erhöhen die laufenden Kosten der Stadt und verschĂ€rfen den Druck, neue Einnahmequellen zu erschlieĂen. Vor diesem Hintergrund erscheinen die möglichen WindparkâEinnahmen wie ein finanzieller Rettungsanker â und erklĂ€ren, warum die von der CWG â Crivitz dominierte Stadtspitze bereit ist, ihre eigenen Planungen aufgrund neuer bundesrechtlicher Vorgaben aufzugeben und stattdessen auf die erhofften Zahlungen eines privaten Investors zu setzen.

In Crivitz entsteht zunehmend der Eindruck, dass zentrale politische Entscheidungen nicht mehr aus Ăberzeugung getroffen werden, sondern aus purer finanzieller Not. Die Pflichtausgaben steigen, die RĂŒcklagen sind aufgebraucht, und gleichzeitig brechen wichtige Einnahmequellen weg. Diese finanzielle Schieflage erklĂ€rt, warum die von der CWGâCrivitz dominierte Stadtspitze so verkrampft mit aller Macht nach neuen Einnahmen sucht und den Windpark âWessinâ als vermeintlichen Rettungsanker betrachtet. Noch dramatischer zeigt sich die Lage im Finanzhaushalt, also dort, wo es um die tatsĂ€chlichen Zahlungsströme geht. Crivitz gibt im laufenden Betrieb ĂŒber 1,1âŻMillionen Euro mehr aus, als hereinkommt. Die LiquiditĂ€t rutscht 2026 drastisch ins Negative; am Jahresende fehlen rechnerisch ca. 1,6 Mio.âŹ. Und das ist erst der Anfang: Die mittelfristige Finanzplanung weist bis 2029 einen kumulierten LiquiditĂ€tsverlust von ĂŒber 3 Millionen Euro aus. Die Stadt kann ihre laufenden Ausgaben nicht mehr aus eigener Kraft decken. Investitionen sind nur noch möglich, wenn an anderer Stelle gekĂŒrzt wird â oder wenn neue hohe Kredite aufgenommen werden.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Aussage der BĂŒrgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm in der Stadtvertretersitzung am 23. April 2026 wie ein politischer Offenbarungseid.
Ihr Satz: âNun sind wir aber an einen Punkt angekommen, wo all das nicht reicht. Wir werden uns nun noch mehr in der nĂ€chsten Zukunft um Einnahmequellen kĂŒmmern mĂŒssen, Steuern und Abgaben erhöhen, genauso wie wir ĂŒber Einsparpotenziale sprechen mĂŒssen.â macht unmissverstĂ€ndlich deutlich, wie ernst die Lage ist. Er zeigt, dass die CWG â Crivitz dominierte Stadtspitze lĂ€ngst nicht mehr aus politischer Gestaltungskraft handelt, sondern aus einem akuten finanziellen Ăberlebensdruck heraus. Genau deshalb klammert sich die StadtfĂŒhrung so fest an mögliche Einnahmen aus dem Windpark in âWessinâ und den zukĂŒnftigen eigenen Windpark in âKrudoppâ â obwohl diese weder sicher noch hoch genug sind, um die strukturellen Probleme der Stadt zu lösen. FĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bedeutet das: Der Beitritt zu neuen Gesellschaften und der zukĂŒnftige eigene Windpark in âKrudoppâ wird nicht aus planerischer Ăberzeugung verfolgt, sondern weil die Stadt finanziell mit dem RĂŒcken zur Wand steht â und jede zusĂ€tzliche Einnahmequelle, so klein sie auch sein mag, als Rettungsring erscheint.
Besonders bitter â und fĂŒr viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger kaum nachvollziehbar â ist der Blick zurĂŒck auf die jahrelangen Vorarbeiten der Stadt. Denn Crivitz hat die eigenen Windenergieparkplanung in Wessin nicht etwa spontan aufgegeben, sondern zuvor ĂŒber Jahre hinweg eigene Planungen betrieben, naturschutzrechtliche Untersuchungen in Auftrag gegeben und sogar eine eigene Planungsgesellschaft engagiert. Bereits 2018 wurden umfangreiche faunistische und naturschutzfachliche Gutachten erstellt, die damals als Grundlage fĂŒr eine kommunale Steuerung des zukĂŒnftigen Windparks dienen sollten. 2022 folgte dann der nĂ€chste Schritt: Die Stadt beauftragte eine externe Planungsgesellschaft, um einen kommunalen Energiepark BarninâCrivitzâZapel professionell zu entwickeln â begleitet von einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei, die das gesamte Verfahren juristisch flankierte.

All das kostete die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger circa 50.000 Euro an Steuergeldern. 50.000 Euro, die heute â nach der vollstĂ€ndigen Aufgabe der eigenen Planungshoheit â faktisch verpufft sind mit dem Wind. Man könnte fast sagen: Crivitz hat sich seine eigene Planung erst teuer erarbeitet, dann teuer begleiten lassen und sie schlieĂlich teuer aufgegeben. Ein Vorgang, der in seiner Ironie kaum zu ĂŒberbieten ist. Denn wĂ€hrend die Stadt nun ohne eigene Steuerungsmöglichkeiten dasteht, hat der private Investor freie Bahn â und Crivitz bleibt mit den Kosten der Vergangenheit und den Lasten der Zukunft zurĂŒck.
Gleichzeitig hat Crivitz die ökologischen AusgleichsmaĂnahmen verloren, die frĂŒher direkt der Stadt zugutekamen. âEine Anfrage an die Stadt Crivitz bezĂŒglich der VerfĂŒgbarkeit von AusgleichsmaĂnahmen ist freiwillig und nicht im Genehmigungsverfahren vorgeschrieben. Es gibt keine gesetzliche Regelung, die BodeneigentĂŒmer, zwingend die von WKA profitieren, verpflichtet, fĂŒr KompensationsmaĂnahmen bereitzustellen.â [Immissionsschutzrechtlicher Bescheid- 04.10.2014] Heute flieĂen diese ĂŒber die FlĂ€chenagentur MV in andere Regionen ab â obwohl die massiven Eingriffe in Natur und Landschaft gerade im Ortsteil Wessin stattfinden.
Das bedeutet: Wessin verliert Natur, LebensqualitĂ€t und Landschaftsbild, aber die Stadt Crivitz erhĂ€lt nicht einmal die ökologischen Kompensationen dafĂŒr. Auch finanziell bleibt fĂŒr den Ortsteil Wessin nichts ĂŒbrig.
WindrĂ€der und Funksendemast prĂ€gen das Landschaftsbild â
Technik trifft Dorfidylle in „Wessin“

Die Menschen dort tragen die Lasten, aber sie erhalten keinen direkten Ausgleich, keine Entlastung, keinen Vorteil. Im Gegenteil ein zusÀtzlicher Funksendemast direkt am Rande des Wohngebietes im Ortsteil Wessin kommt zu den Belastungen noch hinzu.
Fazit:
In der Gesamtschau zeigt sich ein deutliches Muster: Kurzfristige Einnahmehoffnungen haben langfristige Risiken ĂŒberlagert, und zentrale Entscheidungen wurden unter erheblichem Zeitdruck getroffen â oftmals ohne die Transparenz, die eine Kommune ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern schuldet. Mehrfach wurde politische Gestaltungsmacht abgegeben, ohne klar zu benennen, welchen tatsĂ€chlichen Nutzen die Stadt erhĂ€lt und welche Verpflichtungen oder AbhĂ€ngigkeiten damit entstehen. Gerade deshalb ist es heute wichtiger denn je, diese Fragen offen zu stellen und die Menschen umfassend zu informieren. Nur wer die Fakten kennt, kann politische Entscheidungen richtig einordnen. Und nur wer die ZusammenhĂ€nge versteht, erkennt, dass es hier nicht um einen schnellen Geldsegen geht, sondern um langfristige finanzielle und strukturelle Bindungen, deren Folgen erst in den kommenden Jahren sichtbar werden.
Gleichzeitig wird deutlich, dass die Lasten solcher Projekte rĂ€umlich und sozial ungleich verteilt sind: WĂ€hrend einige Ortsteile bereits heute erhebliche Belastungen tragen, profitieren sie nicht automatisch von den erhofften Einnahmen. Genau deshalb braucht es eine ehrliche, transparente Debatte darĂŒber, welche Ziele die Stadt verfolgt, welche Risiken sie eingeht â und wie eine faire Verteilung von Chancen und Lasten aussehen kann.