Crivitz’ 2026 neue Energieära: WEMAG greift nach der Steuerungshoheit und koppelt das neue „Neustadt‑Heizwerk“ an das Windgebiet „Krudopp“!😡

10 .Juli-2026/P-headli.-cont.-red./497[163(38-22)]/CLA-333/22-2026

Krudopp – wie ein unscheinbarer Ort zum Herzstück der Crivitzer Energieordnung wurde

Die Stadt Crivitz erlebt in diesen Monaten eine stille, aber tiefgreifende Verschiebung seiner energiepolitischen Wirklichkeit. Während die meisten Bürger ihren Alltag leben, hat sich im Hintergrund ein neues Kapitel geöffnet – eines, das den kleinen Ort Krudopp plötzlich in den Mittelpunkt der kommunalen Wärmeversorgung rückt. Was bislang ein Randgebiet zwischen Feldern und Wald war, taucht nun im Wärmeplan der Stadt Crivitz 2026 als Schlüsselelement der Stromversorgung für das neue Heizwerk in der Neustadt auf. Die geplanten Windräder dort sollen nicht nur Strom produzieren, sondern die Wärmepumpenkaskade der WEMAG antreiben, die künftig die Wohnungen der Neuen Lübecker, die Schule, die Kita und weitere Gebäude versorgen soll. Für die Bürger in Krudopp und Immenhof ist das eine Nachricht, die sie bisher nicht erhalten haben – und doch steht sie nun schwarz auf weiß in den offiziellen Unterlagen.

Die zentralen Akteure und die politische Weichenstellung

Dass diese Entwicklung nicht zufällig ist, zeigt ein Blick auf die zentralen Akteure: die WEMAG, ihre Tochtergesellschaft mea Energieagentur Mecklenburg‑Vorpommern sowie die kommunale WEMAG Energiedienste GmbH. Sie sind die Architekten der neuen Energieordnung, die Planer des Windparks, die Entwickler des Wärmenetzes und die Betreiber der künftigen Infrastruktur. Die Stadt Crivitz ist Partnerin, jedoch nicht treibende Kraft – und die Bürger bleiben bislang eher Zuschauer als Beteiligte. Auch die politische Dimension ist unübersehbar: Die entscheidenden Weichen wurden bereits 2024 mit dem Abschluss einer Absichtserklärung zur künftigen Zusammenarbeit mit der WEMAG („Letter of Intent“ – LoI) und 2025 mit dem Antrag der WEMAG auf Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des fortgeltenden Flächennutzungsplans für das Windenergievorhaben „Crivitz West“ gestellt. Viele dieser Schritte erfolgten im nichtöffentlichen Teil der Sitzungen, ohne breite Diskussion, und wurden maßgeblich begleitet von einer kleinen, aber sehr einflussreichen Gruppe um Alexander Gamm. Er fungierte als sachkundiger Einwohner der CWG – Crivitz (Crivitzer Wählergemeinschaft) im Bauausschuss, als Ehemann der Bürgermeisterin Frau Britta Brusch-Gamm sowie als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wärme/Energie und damit als zentraler Ansprechpartner der WEMAG – eine Rolle, die ihm eine sehr erhebliche Gestaltungsmacht innerhalb des Projekts verlieh.

Windstrom als Grundlage der kommunalen Wärmeversorgung

So entsteht eine Situation, die für viele Bürger überraschend ist: Krudopp wird zur Energiequelle, die Neustadt erhält ein neues Heizwerk, die Stadt gründet neue Gesellschaften, und die WEMAG übernimmt zentrale Funktionen der Wärme‑ und Stromversorgung. All dies ist Bestandteil eines Gesamtplans, der am 4. Juli 2026 im Amtsausschuss des Amtes Crivitz als Kommunale Wärmeplanung (KWP) 2026 für das gesamte Amtsgebiet beschlossen werden sollte – obwohl die Öffentlichkeit der Stadt Crivitz über die neuen Dimensionen, die Millioneninvestitionen und die technische Abhängigkeit von Windstrom bislang kaum informiert wurde. Gerade deshalb ist es notwendig, die Fakten klar darzustellen und die Bürger mitzunehmen: Denn die neue Energieordnung betrifft nicht nur Technik und Infrastruktur, sondern auch Transparenz, politische Kultur und die Frage, wie Entscheidungen getroffen werden, die das Leben vieler Menschen über Jahrzehnte prägen.

Die Wärmewende Crivitz – beschlossen, bevor sie erklärt wurde: Vom Letter of Intent zur verdeckten Entwicklung 2024–2026

Als die mea Energieagentur am 30. April 2025 ihren Antrag zur Änderung des Flächennutzungsplans einreichte, war die energiepolitische Entwicklung in Crivitz längst vorgezeichnet. Bereits im September 2024 hatte die Stadtvertretung den „Letter of Intent“ mit der WEMAG und ihrer Tochtergesellschaft mea gebilligt – eine Absichtserklärung, die die gemeinsame Entwicklung eines Wärmeversorgungsprojekts für das Wohngebiet „Neustadt“ sowie die Nutzung städtischer Flächen für Windenergieanlagen ausdrücklich festschrieb. Alexander Gamm, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wärme/Energie, trug die Inhalte damals in einer kurzen, sechsminütigen Rede vor. Im offiziellen Protokoll findet sich jedoch nur der lapidare Hinweis „Information zum Konzept für Wärme und Energie für die Stadt“ – ohne Dokumente, ohne Erläuterungen, ohne öffentliche Diskussion. Wer nicht anwesend war, erfuhr von den energiepolitischen Weichenstellungen nichts. Mit dem Antrag der mea vom April 2025 wurde diese Absichtserklärung faktisch umgesetzt.

Der Antrag enthielt bereits die vollständige Struktur der künftigen Energieordnung: die geplante Fernwärmeversorgung der Neustadt, die Sektorenkopplung von Wind‑ und Photovoltaikstrom zur Wärmebereitstellung, die Gründung gemeinsamer Projekt‑ und Betreibergesellschaften sowie die kommunale Beteiligung an den Einnahmemodellen. Die Unterlagen lagen seit Mai 2025 im Amt Crivitz , wurden aber erst kurz vor der Sitzung der Stadtvertretung im Dezember 2025 verteilt.

Die Opposition aus der CDU – Fraktion, AFD und BFC (Bündnis für Crivitz) bestehend, kritisierte schon damals die fehlende Wirtschaftlichkeitsrechnung, die fehlende Risikoanalyse und die fehlende öffentliche Beratung und Transparenz. Doch keine dieser Fragen wurde beantwortet. Dennoch setzte die CWG – Crivitz geführte Stadtspitze mit ihrer CWG- Fraktion mehrheitlich den Beschluss durch – offiziell zur Einleitung des Bauleitverfahrens für „Crivitz West“, mit der Begründung: Frau Britta Brusch-Gamm, man könne „Wenn wir es nicht machen, machen es andere“. Für die Bürger blieb der Eindruck: Es geht um nicht Windräder, um Strom, sondern um Einnahmen für die Stadt Crivitz – nicht um eine Wärmeplanung. Tatsächlich jedoch war die Wärmewende in Crivitz zu diesem Zeitpunkt längst beschlossen und vertraglich vorbereitet. Das integrierte Klimaschutzkonzept 2026, das am 15. April 2026 im Amtsausschuss verabschiedet wurde, definierte bereits die Energie‑ und Treibhausgasbilanz, die Handlungsfelder und Zielszenarien für die gesamte Region – einschließlich Crivitz. Die Zusammenarbeit mit der WEMAG und der mea war darin fest verankert. Die geplante Betreibergesellschaft, die Nutzungsverträge, die Einnahmemodelle und die Einbindung in die Wärmeversorgung waren detailliert beschrieben.

Mit anderen Worten: Die Wärmewende war politisch beschlossen, finanziell durchgeplant und organisatorisch vorbereitet, bevor die Bürger überhaupt erfuhren, was geschah. Erst die Informationsveranstaltung am 20. April 2026 brachte das Thema öffentlich auf den Tisch – allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem alle wesentlichen Entscheidungen längst gefallen waren. Was als „Bürgerdialog“ angekündigt wurde, war in Wahrheit die nachträgliche Erklärung eines fertigen Plans: eines Projekts, das nicht aus einem offenen Prozess entstand, sondern aus politischen Absprachen, wirtschaftlichen Interessen und einer Haushaltslage, in der Windenergie weniger Klimaschutz als Haushaltsrettung bedeutete. Die Bürger wurden informiert, nachdem alles beschlossen war; beteiligt, nachdem sie ausgeschlossen wurden; und aufgefordert, Vertrauen zu haben, nachdem Transparenz verweigert worden war.

Stimme eines Bürgers zur Energieplanung

LeserMeinung: „Ich finde das angesichts der verschleierten Planungen in Crivitz West sehr spannend. Man verkauft den Einwohnern in Crivitz die neu geplanten drei oder fünf Windanlagen als notwendig für die Wärmeversorgung der Neustadt. Dabei glüht unser Stromnetz in LUP bereits jetzt. Der Strom von Crivitz-West würde über eine neue Trasse nach Wessin und dann weiter über das Hochspannungsnetz in andere Bundesländer gehen, die sich erfolgreicher gegen Windanlagen wehren. Dafür haben wir dann aber bundesweit mit die höchsten Strompreise. Wäre gut, die Kräfte in der Stadt gegen diese neu geplanten Anlagen zu bündeln und Alexander Gamm in den Arm zu fallen, der vermutlich persönlich davon profitiert – anders ist dessen 180‑Grad‑Wendung eigentlich nicht zu erklären.“ Redaktionelle Anmerkung: (Name der Verfasserin ist der Redaktion bekannt.) Diese Zuschrift spiegelt die persönliche Sicht eines Bürgers wider. Die Redaktion veröffentlicht sie in voller Länge, um die öffentliche Diskussion über die Energiepolitik in Crivitz West transparent abzubilden. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird der Name des Verfassers nicht genannt.

Altstadt und Vogelviertel – die stillen Räume der Wärmeplanung

Während die Crivitzer Neustadt im Wärmeplan 2026 als zentrales Zukunftsprojekt mit klaren technischen Maßnahmen, festen Investitionspfaden und einem detaillierten Zeitplan ausgewiesen ist, zeigt sich für andere Stadtteile ein deutlich anderes Bild. Besonders die Altstadt und das Vogelviertel rund um die Trammer Straße stehen im Schatten der großen Energiepläne – und genau das verdient eine klare Einordnung. Die Altstadt wird im Wärmeplan zwar als eigenes Prüfgebiet geführt, doch diese Einstufung bedeutet weniger, als viele Bürger vermuten würden. Sie ist energetisch relevant, weil sie eine hohe Wärmedichte, eine historisch gewachsene Gebäudestruktur und einen überdurchschnittlichen Wärmebedarf besitzt.

All das spricht grundsätzlich dafür, dass die Altstadt eines Tages ein Wärmenetz erhalten könnte. Doch der Wärmeplan bleibt auffallend zurückhaltend: Es wird lediglich geprüft, ob ein solches Netz technisch und wirtschaftlich sinnvoll wäre. Konkrete Maßnahmen, technische Festlegungen oder Investitionsentscheidungen fehlen vollständig. Auch ein Zeitplan existiert nicht. Erst in späteren Fortschreibungen – frühestens ab 2027 – soll entschieden werden, ob die Altstadt überhaupt Teil einer zentralen Wärmeversorgung wird. Bis dahin bleibt sie ein energetisches Fragezeichen, ein Gebiet, das zwar im Blick der Planer liegt, aber noch nicht Teil der tatsächlichen Wärmewende ist.

Noch deutlicher ist die Lage im Vogelviertel rund um die Trammer Straße. Dieses Gebiet taucht im gesamten Wärmeplan nicht ein einziges Mal als Fokusgebiet, Prüfgebiet oder Transformationsgebiet auf. Es wird energetisch schlicht nicht betrachtet. Die Gründe liegen in der Struktur: Einfamilienhäuser, niedrige Wärmedichte, keine öffentlichen Einrichtungen, keine bestehenden Wärmenetze und keine besonderen Potenziale für zentrale Wärmeversorgung. Damit gilt das Vogelviertel eindeutig als dezentrales Gebiet, in dem langfristig individuelle Wärmepumpen die Standardlösung sein werden. Es ist nichts geplant, es wird nichts geprüft, und es gibt keinen Zeitplan für zukünftige Konzepte. Das Vogelviertel läuft energetisch mit, aber es wird nicht gestaltet. Im Vergleich zur Neustadt, die mit Windstrom, Wärmepumpenkaskade, Pufferspeichern, neuen Gesellschaften und Millioneninvestitionen zum Herzstück der Crivitzer Energiezukunft wird, bleiben Altstadt und Vogelviertel weit zurück. Während in der Neustadt bereits konkrete Entscheidungen gefallen sind, müssen die übrigen Stadtteile warten, bis spätere Fortschreibungen überhaupt klären, ob und wann sie Teil der kommunalen Wärmeplanung werden. Für die Bürger bedeutet das: Die Wärmewende beginnt nicht in der Altstadt und nicht im Vogelviertel – sie beginnt ausschließlich in der Neustadt.

Vom Windpark zum Heizwerk – die technische Verknüpfung

Heute, im Wärmeplan 2026, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Plötzlich steht dort, dass die geplanten Windräder bei Krudopp den Strom für das neue Heizwerk in der Crivitzer Neustadt liefern sollen. Die Wärmepumpenkaskade – bestehend aus einer Luft‑Wasser‑Wärmepumpe mit 934,8 kW Heizleistung und einer Wasser‑Wasser‑Wärmepumpe mit 1.102 kW – soll mit Windstrom betrieben werden. Die WEMAG Energiedienste plant einen 20‑Meter‑Pufferspeicher, zwei Speicherbehälter mit 50.000 und 5.000 Litern, und eine Netzführung, die den Windstrom bilanziell auch für kommunale Gebäude und Straßenbeleuchtung nutzbar macht. Die geplanten Windräder werden damit nicht nur Stromerzeuger, sondern zentrale Energiequelle der kommunalen Wärmeversorgung. Und was als regionales Energieprojekt erschien, ist nun ein zentraler Baustein der neuen Energieordnung Crivitz – ohne dass die Bürger in Krudopp, Immenhof oder der Neustadt darüber frühzeitig und ausreichend informiert wurden.

Millioneninvestitionen und neue Gesellschaftsstrukturen

Diese neue Rolle Krudopps ist nicht nur technisch bedeutsam, sondern finanziell gewaltig. Die Investitionskosten pro Windrad liegen bei 7 bis 9 Millionen Euro (gesamt: 21-27.Mio.€), der Bau soll ab 2030 beginnen. Die Wärmeprojektgesellschaft – die Crivitzer Wärme GmbH – soll gemeinsam von der Stadt und der WEMAG Energiedienste (50%/50%) gegründet werden. Parallel dazu soll eine kommunale Windpark‑Betreibergesellschaft entstehen, ebenfalls mit Beteiligung der Stadt und der mea (30-40% Crivitz / 60-70% WEMAG). Damit wird Krudopp nicht nur Standort eines Windparks, sondern Teil eines komplexen Geflechts aus Gesellschaften, Verträgen, Pachtmodellen und langfristigen Bindungen. Die Stadt verpflichtet sich zur Abnahme der Wärme für über eineinhalb Jahrzehnt, die WEMAG übernimmt die technische Betriebsführung, die mea die kaufmännische, und die Finanzierung erfolgt über Gesellschafterdarlehen, Fördermittel und Bankkredite.

Krudopp als Schlüsselort der Crivitzer Energiezukunft

Krudopp war lange ein Ort, den man eher überquerte als betrachtete – ein kleiner Splittersiedlungsbereich zwischen Feldern, Wald und der Landstraße nach Sukow. Nichts deutete darauf hin, dass dieser unscheinbare Fleck eines Tages eine zentrale Rolle in der Energiezukunft der Stadt Crivitz spielen würde. Doch genau das ist nun der Fall: Krudopp wird im Wärmeplan 2026 plötzlich zum Energiezentrum, zum Stromlieferanten, zum technischen Herzstück des neuen Heizwerks in der Neustadt. Die geplanten Windräder dort sollen nicht nur Strom erzeugen, sondern die Wärmepumpenkaskade antreiben, die künftig die kommunalen Gebäude und die Wohnquartiere der Neuen Lübecker versorgt. Damit wird Krudopp zu einem Ort, dessen Bedeutung weit über seine geografische Größe hinausreicht.

Diese neue Rolle kommt nicht aus dem Nichts, sondern aus einer Entwicklung, die im Mai 2025 begann, als die mea Energieagentur den Antrag zur Ausweisung des Windgebietes „Crivitz West“ stellte. Damals war die Begründung klar und überschaubar: Windenergie, kommunale Wertschöpfung, Gewerbesteuer, Beteiligungsmodelle. Doch im Wärmeplan 2026 steht nun, dass die Windenergie aus Krudopp die zentrale Energiequelle für die Wärmepumpen der WEMAG wird. Die Luft‑Wasser‑Wärmepumpe mit 934,8 kW Heizleistung und die Wasser‑Wasser‑Wärmepumpe mit 1.102 kW sollen bilanziell mit Windstrom betrieben werden. Die Pufferspeicher – 50.000 Liter und 5.000 Liter – sind bereits eingeplant. Die Netzführung ist definiert. Die technische Abhängigkeit ist eindeutig. Damit wird Krudopp zu einem Ort, der nicht nur Windräder bekommt, sondern eine kommunale Schlüsselrolle übernimmt. Die geplanten Windenergieanlagen – moderne Anlagen mit 4,2 bis 7,2 MW Leistung – sollen jährlich rund 18 bis 20 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Dieser Strom ist nicht für den allgemeinen Markt gedacht, sondern für die kommunale Wärmeversorgung. Die geplante Crivitzer Wärme GmbH, die gemeinsam von der Stadt und der WEMAG Energiedienste gegründet werden soll, wird diesen Strom nutzen, um die Wärmepumpen zu betreiben. Parallel dazu soll eine kommunale Windpark‑Betreibergesellschaft entstehen, ebenfalls mit Beteiligung der Stadt und der mea. Krudopp wird damit nicht nur Standort eines Windparks, sondern Teil eines komplexen Geflechts aus Gesellschaften, Verträgen und langfristigen Bindungen.

Die politische und technische Abhängigkeit im Überblick

Für die Bürger in Krudopp und Immenhof ist diese Entwicklung besonders bemerkenswert, weil sie bisher kaum darüber informiert wurden. Die Informationsveranstaltung am 20. April 2026 war keine Einwohnerversammlung, sondern eine Präsentation der WEMAG – und dort wurde zwar über Wind und Wärme gesprochen, aber nicht über die neue entscheidende Rolle „Krudopp“als wesentlicher neuer und wichtige Energiequelle des Heizwerks in der Neustadt.

Die politische Beratung dazu fand überwiegend im nichtöffentlichen Teil statt, und die Arbeitsgruppe Wärme/Energie, die diese Entwicklung maßgeblich vorantrieb, hat nie öffentlich diskutiert. Die Rolle von Alexander Gamm (als sachkundiger Einwohner der CWG – Crivitz (Crivitzer Wählergemeinschaft) im Bauausschuss, als Ehemann der Bürgermeisterin ), der als Vorsitzender dieser Arbeitsgruppe und als Ansprechpartner der WEMAG eine zentrale Figur war, ist dabei unübersehbar. Und mehr noch: Er erwies sich innerhalb der CWG ‑ Crivitz als treibende Figur, die die Linie zugunsten des Vorranggebietes Krudopp konsequent vorantrieb und die entsprechenden Beschlüsse mit spürbarem Nachdruck durchsetzte – eine Rolle, die sich auch im Ortsteil – Wessin zeigte, wo er sichtbar mitmischte und die Idee einer zentralen Energiequelle für die Neustadt strategisch platzierte. Diese Dynamik prägte die politische Phase bis zum 08.12.2025, als die Bürgermeisterin (Frau Britta Brusch-Gamm) die Arbeitsgruppe überraschend auflöste ein Schritt, der deutlich machte, dass der öffentliche Gegenwind inzwischen so stark geworden war, dass die bisherige Marschrichtung nicht mehr geräuschlos fortgeführt werden konnte.

Fazit: